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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. November 2019

Durlacher Allee: Bauphase 2.0 gestartet

ABSTEIGEN UND SCHIEBEN müssen Radfahrende auf der provisorisch eingerichteten Rampe neben der Durlacher Allee. Foto: Fränkle

ABSTEIGEN UND SCHIEBEN müssen Radfahrende auf der provisorisch eingerichteten Rampe neben der Durlacher Allee. Foto: Fränkle

 

Weinweg wieder frei / Alle Ziele per Bahn erreichbar

Im Zuge der öffentlichen Erschließung rund um das neue IKEA-Einrichtungshaus an der Durlacher Allee ist am 11. November die Bauphase 2.0 gestartet.

Sie dauert durch die einkaufsstarke Weihnachtszeit bis zum 7. Januar an und bringt aufgrund des erwarteten höheren Verkehrsaufkommens einige Änderungen: Auf der Durlacher Allee stadteinwärts etwa ist eine signalisierte Fußgängerquerung am östlichen Ende der provisorischen Straßenbahnhaltestelle eingerichtet. Zudem ist der Weinweg unter Wegfall eines Fahrstreifens in Fahrtrichtung Durlach wieder frei. Die provisorische Bahnhaltestelle in Richtung Durlach ist weiterhin in Betrieb, stadteinwärts bleibt die Haltestelle an der bestehenden Lage erhalten. Für die Fahrgäste sind also alle Ziele erreichbar. Wegen bisher unbekannter Einbauten und Kampfmittelverdachts unterhalb der bestehenden Haltestelle konnte die Verbindung von der Durlacher Allee aus dem Zentrum in den Weinweg erst zur Wochenmitte wieder freigegeben werden. In Richtung Durlach steht zwar nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, hier kann der Verkehr aber losgelöst vom signalisierten Kreuzungsbereich nahezu ungehindert abfließen.

Der parallel zur Durlacher Allee verlaufende Geh- und Radweg wird über das Gelände der ESG Frankonia umgeleitet. Im ersten, etwa 50 Meter langen Abschnitt der Umleitung ist wegen der eingeschränkten Wegbreite eine Begegnung des Kraftfahrzeugverkehrs nicht möglich. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich gegenseitig beachten. Im weiteren Verlauf wurden die Flächen auf dem Gelände an die geänderte Verkehrsführung angepasst, Radler und Fußgänger werden in einem abgeschrankten Bereich zu einer provisorischen Schieberampe geführt. Hier war die Anordnung einer Beschilderung mit „Radfahrer absteigen“ unumgänglich, um dem Fußverkehr in den Steigungen und Gefällestrecken die gebotene Rücksicht einzuräumen.

In der Gegenrichtung ist der Radverkehr nur zwischen dem Ende der Haltestelle nach Querung der Durlacher Allee zum ESG-Gelände erlaubt. Richtung Zentrum geht es auf dem Richtungsradweg entlang der Nordfahrbahn. Nun kann also auch der Bau der Straßenverbreiterung beginnen und die Arbeiten im Böschungsbereich der südlichen Durlacher Allee zum Umbau der Fahrbahn können voranschreiten. Der barrierefreie Ausbau der Haltestelle folgt im nächsten Frühjahr.

Für Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs gilt wie für alle Verkehrsteilnehmer: Bis 7. Januar ändert sich die Baustellenverkehrsführung nicht. Grundsätzlich andauern werden die Baumaßnahmen bis zur Eröffnung des Einrichtungshauses im Sommer kommenden Jahres.

Änderungen bis 7. Januar

Als Reaktion auf das erwartete höhere Verkehrsaufkommen über die Weihnachtszeit ist die Gleisüberfahrt in den Weinweg wieder geöffnet.  Aus der Durlacher Allee können Fahrzeuge wieder nach links in den Weinweg und damit auch in Richtung der ansässigen Einzelhändler abbiegen. Geradeaus steht zunächst im Baustellenbereich zwar nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, durch eine bauliche Trennung vom Kreuzungsbereich kann der Verkehr Richtung Durlach und Autobahn jedoch nahezu ungehindert abfließen. So bleibt die Verkehrskapazität erhalten. Aus dem Weinweg können Kraftfahrzeugfahrer einstreifig nach Durlach einbiegen. Direkt nach der Einmündung stehen dann wieder zwei leistungsfähige Fahrstreifen stadtauswärts zur Verfügung. Die stadteinwärts führende Durlacher Allee steht in voller Kapazität zur Verfügung. Nicht zuletzt gibt es in der Elfmorgenbruchstraße für die leistungsfähige Verkehrsabwicklung bereits einen zusätzlichen Geradeausfahrstreifen in Richtung Ostring. -red-

 
 

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