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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. November 2019

ÖPNV: AVG denkt über Testbetrieb von Batteriebahnen nach

NICHT ELEKTRIFIZIERT: Nahe der Haltestelle Welschneureuter Straße wurde die mögliche Teststrecke besichtigt. Foto: Fränkle

NICHT ELEKTRIFIZIERT: Nahe der Haltestelle Welschneureuter Straße wurde die mögliche Teststrecke besichtigt. Foto: Fränkle

 

Schneller nach Neureut

Momentan dauert eine Bahnfahrt vom Hauptbahnhof nach Neureut etwa eine halbe Stunde. Dies könne um gut die Hälfte reduziert werden, machten Mitglieder der Karlsruher SPD bei einem Ortstermin an der Haltestelle Welschneureuter Straße klar.

Hier beginnt ein Streckenabschnitt, der momentan nicht genutzt wird, da er keine elektrischen Leitungen bietet. Er verläuft in Südwest- / Nordost-Richtung, kreuzt die B36 und trifft in Mühlburg wieder auf das Standardnetz. Um ihn nutzbar zu machen, könnten in Zukunft sogenannte Range Extender zum Einsatz kommen, also Bahnen mit Batterie. In einem Schreiben der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, dem ein Gespräch sowie ein SPD-Antrag vorausgingen, machte diese deutlich, dass sie mit dem KIT und Industriepartnern das Projekt „@Train“ gestartet habe, das die „Erschließung von nicht elektrifizierten Strecken“ zum Ziel hat. Laut Schreiben wäre ein „Testbetrieb auf der Strecke Karlsruhe-Neureut – Karlsruhe-Mühl-burg“ denkbar, es fehle jedoch noch an Förderung. Die SPD machte deutlich, dass sie sich für eine Reaktivierung der besagten Strecke einsetzen wolle. Die schnelle Verbindung biete dem Fraktionsvorsitzenden Parsa Marvi zufolge die „Chance, den ÖPNV attraktiver zu machen“ und somit auch den Stadtteil spürbar zu entlasten. -gem-

 
 

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