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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Dezember 2019

Migrationsbeirat: Uraufführung im Haus Solms

VERABSCHIEDUNG (von links): Vlado Bulic, Hakan Arslan, Helene Khuen-Belasi, BM Lenz, Najoua Benzarti, Jutta Gemeinhardt, Rena Thormann, Evangelia Deli, Faris Abbas, Wilhelm Hartmann, Ferdaus Alnahhal, Mirjana Diminic, Uhlig. Foto: Fränkle

VERABSCHIEDUNG (von links): Vlado Bulic, Hakan Arslan, Helene Khuen-Belasi, BM Lenz, Najoua Benzarti, Jutta Gemeinhardt, Rena Thormann, Evangelia Deli, Faris Abbas, Wilhelm Hartmann, Ferdaus Alnahhal, Mirjana Diminic, Uhlig. Foto: Fränkle

 

Migrationsbeirat kommt erstmals nach zehn Jahren zu öffentlicher Sitzung zusammen

Premiere feierte der gemeinderätliche Migrationsbeirat am 11. Dezember im Haus Solms, als das Gremium erstmals in öffentlicher Sitzung tagte und scheidende Mitglieder verabschiedete. „Nach zehn Jahren Nichtöffentlichkeit ist das aber trotzdem kein großes Wagnis für uns“, freute sich Sozialbürgermeister Martin Lenz.

„Da hätten wir sogar früher drauf kommen sollen“, lobte er die Anregung von Beirätin Jutta Gemeinhardt. Die neuen Möglichkeiten nutzen konnte somit auch das Büro für Integration (BfI), um Einblick in seine Arbeit und Ziele zu geben. Integrationsbeauftragte Meri Uhlig betonte, dass in Karlsruhe außergewöhnlich viel Budget für integrationspolitische Maßnahmen zur Verfügung stehe und das BfI sich über 0,25 Prozent an Mitteln aus dem gesamten städtischen Haushalt freuen dürfe. Zentrale Aufgaben des Büros sind die strategische Steuerung der städtischen Integrationspolitik und die Weiterentwicklung der Willkommenskultur in Karlsruhe.

Dabei arbeitet das Team mit vielen freien Trägern und Migrantenorganisationen, Ehrenamtlichen, Schulen, Kitas und Behörden zusammen, organisiert Einbürgerungsfeiern und berät Gemeinderat, Verwaltung und Migrationsbeirat. „Wir sind bunt gemischt, wenn auch meist Akademiker“, so Uhlig. Wichtig sei ihr, „dass wir auch alte Hasen im Team haben, die die Verwaltung gut kennen“. Großes Augenmerk liegt auf Sprachförderung aller Altersgruppen oder auf der Koordinierungsstelle für Aussiedler und Flüchtlinge (KAF), zu der die städtischen Übergangsunterkünfte gehören. -bea-

 
 

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