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Karlsruhe: Presseportal

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18. November 2020

Globale ethische Standards für die Zukunft des Digitalen

Fächerstadt übernimmt Pionierrolle in der "G20 Global Smart Cities Alliance"

Fächerstadt übernimmt Pionierrolle in der "G20 Global Smart Cities Alliance"

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Karlsruhe wird Pionierstadt in der "G20 Global Smart Cities Alliance" des Weltwirtschaftsforums

Angesichts aktueller globaler Herausforderungen hat es sich die "G20 Global Smart City Alliance" des Weltwirtschaftsforums (WEF) zur Aufgabe gemacht, einen Kurs in Richtung einer ethischeren und verantwortungsvolleren Zukunft festzulegen. Dazu wurde auch Karlsruhe als einzige deutsche Stadt vom WEF ausgewählt, um mit 35 weiteren "Pionierstädten" eine weltweite Initiative zur Förderung der ethischen Nutzung und Entwicklung von digitalen Technologien und Strategien zu etablieren. "Die G20 Global Smart Cities Alliance bietet eine einzigartige Gelegenheit gemeinsam ethische Standards zu entwickeln, die digitale Souveränität zu fördern und somit eine neue, belastbare 'Vertrauens-Infrastruktur für Städte sowie Bürgerinnen und Bürger' zu schaffen und aufzubauen. Denn Vertrauen wird zu einer der wichtigsten und verwundbarsten Ressourcen unserer Zukunft werden", betonte dazu Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Weltweit stehen die Städte und Kommunen vor wachsenden digitalen Herausforderungen, insbesondere die COVID-19 Pandemie hat langjährige Defizite radikal offengelegt. Um widerstandsfähiger, reaktionsfähiger und effizienter zu werden, wird der Bedarf an Daten und Innovationen immer größer. Es gibt aktuell jedoch keinen globalen Rahmen dafür, wie Städte diese Technologien oder die von ihnen gesammelten Daten so nutzen sollten, dass die Interessen ihrer Bürger geschützt werden.

Aufgaben der Smart City Pionierstädte

Mit der Einführung einer neuen globalen Strategie, durch die G20 Global Smart Cities Alliance, soll sich das ändern. Diese Allianz wird gemeinsam Verfahren, Richtlinien und Vorschriften entwickeln, die benötigt werden, um neue Technologien verantwortungsvoll einzusetzen. "Bei diesen Strategien geht es nicht um theoretische Ideen und Wunschträume, sondern um praktische, reale Richtlinien führender Städte auf der ganzen Welt", so Jeff Merritt, Leiter Internet der Dinge und städtische Transformation des Weltwirtschaftsforums.

"Die Anfrage des WEF zeigt, dass Karlsruhe auch international als wichtiger Digitalstandort wahrgenommen wird. Es ist für uns eine große Ehre, mit so namhaften Kommunen zusammenarbeiten zu können", hebt Bürgermeister Dr. Albert Käuflein hervor. Um die globale Akzeptanz der Strategien voranzutreiben, werden die "Pionierstädte" zudem mit weltweit führenden Experten kooperieren, um etwa Richtlinien in den Bereichen Open Data und Open Government, Datenschutz und Cybersicherheit sowie bessere digitale Bürgerdienste für benachteiligte Menschen zu entwickeln und den Breitbandausbau voranzutreiben.