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Karlsruhe: Presseportal

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30. September 2021

Karlsruher Delegation zu Gast in Krasnodar

Empfang in Krasnodar

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Details und Download

Gedenken in Krasnodar

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Museumsbesuch

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Park Krasnodar

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Offizielle Begegnungen nach Corona-Pause wieder aufgenommen / 228. Stadtgeburtstag von Krasnodar

Nachdem es fast zwei Jahre lang aufgrund der Corona-Pandemie keine offiziellen persönlichen Kontakte mehr zwischen Karlsruhe und der Partnerstadt Krasnodar gegeben hatte, machte sich jetzt erstmals wieder eine kleine Delegation auf den Weg nach Süd-Russland. Am 25. September stand in Krasnodar eigentlich der 228. Stadtgeburtstag auf dem Programm, der jedoch erneut ausfallen musste. Statt eines großen Volksfestes gab es für die Gäste aus Karlsruhe daher einen kleinen Empfang und zahlreiche Gespräche auf Arbeitsebene.

"Brücken zwischen Städten und Ländern"

Dessen ungeachtet war bei den Gastgebern die Begeisterung spürbar, dass nun persönliche Treffen wieder möglich sind. "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns freuen, Sie in unserer Stadt begrüßen zu dürfen", sagte beispielsweise Vera Galuschko, die Vorsitzende der städtischen Duma. Zugleich gab sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass in Bälde auch Reisen von Russland nach Deutschland möglich werden, denn "diese verdammte Pandemie hat uns alle Möglichkeiten genommen". Auch der stellvertretende Oberbürgermeister Evgeny Naumov erhoffte sich von persönlichen Begegnungen "eine weitere Stärkung unserer Freundschaft". Naumov steht derzeit kommissarisch an der Stadtspitze, da der bisherige OB Evgeny Perwyschov nach den jüngsten Parlamentswahlen in Russland ein Abgeordnetenmandat errungen und daraufhin sein Amt niedergelegt hatte. Stadtrat Aljoscha Löffler, der in Vertretung von OB Mentrup als Leiter der städtischen Delegation nach Krasnodar kam, hob die Bedeutung gegenseitiger Besuche hervor: "Wir schlagen Brücken zwischen unseren Städten und unseren Ländern". Mit Krasnodar gebe es eine Vielzahl von Aktivitäten, sagte Löffler, und hob insbesondere die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar hervor, deren Vorsitzender Manfred Czichy ebenfalls zur Delegation zählte.

Städtepartnerschaft wird  30 Jahre alt

Große Hoffnungen setzten beide Seiten – auch im Hinblick auf die Feiern zum 30jährigen Bestehen der Partnerschaft im kommenden Jahr - in die Ergebnisse des neuen, vom Auswärtigen Amt geförderten Formats "Twin City Booster". Nachdem im Juli bereits parallele Workshops in beiden Städten stattgefunden hatten, erfolgte nun die gemeinsame Weiterarbeit an den Projekten. Hierbei soll es neue Impulse geben, etwa in den Bereichen Umweltschutz, Gestaltung des Stadtraums, Kreativität, soziales Engagement und unternehmerische Aktivitäten. Parallel dazu führten die Mitglieder der Delegation Gespräche mit der Stadtverwaltung von Krasnodar vor allem zu den Themen Kultur und Jugendarbeit. Hier wurde vereinbart, bis Jahresende eine Liste möglicher Projekte zu erstellen. Ideen dazu gab es bereits genug, die Vorschläge reichten hier von einem Festival für Tanzkunst über ein gemeinsames Orchester bis hin zu Kunstausstellungen für Kinder und Street Art mit Hip-Hop und Graffiti-Kunst.