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Karlsruhe: Presseportal

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21. Januar 2022

OB versichert Amtskollegen in Temeswar die Solidarität Karlsruhes

Bestürzung über rechtsnationalistische Randale / Mentrup: "Partnerstadt steht fest an Ihrer Seite"

Vor einigen Tagen waren rechtsnationalistische Randalierer für kurze Zeit in das Rathaus von Temeswar eingedrungen und hatten Oberbürgermeister Dominic Fritz verbal attackiert. Der antidemokratische Vorgang löste auch in Karlsruhe Bestürzung und Fassungslosigkeit aus. Der durch den Übergriff ausgelöste Spuk ist für Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup aber auch Anlass, seinem Amtskollegen in Temeswar, der im September 2020 als erster Deutscher zum Stadtoberhaupt der westrumänischen Metropole gewählt wurde, im Namen der Partnerstadt Karlsruhe „die uneingeschränkte Solidarität" zu versichern.

Dominic Fritz möge sich auf seinem „aufrichtigen und schon jetzt fruchtbaren Weg nicht von einzelnen Gruppen beirren lassen", schreibt OB Mentrup an das Stadtoberhaupt von Temeswar. Bereits dessen Wahl als erster nichtrumänischer Staatsbürger in dieses Amt sei ein großer Vertrauensbeweis gewesen. In die Person von Dominic Fritz wie auch in seinen Einsatz für Toleranz und Offenheit gewesen. Darüber hinaus zeige eine Unterschriftensammlung von rumänischen Bürgermeistern, so Mentrup, dass Dominic Fritz „auf eine Basis großer und besonnener Unterstützung bauen" könne. Karlsruhe stehe „fest an seiner Seite" und unterstütze gerade als „Residenz des Rechts" den Weg der "Rechtsstaatlichkeit und Pluralität als Merkmale einer lebendigen europäischen Demokratie" bestärkt Mentrup seinen  Amtskollegen darin, „im Wissen, dass viele Menschen in Freundschaft hinter Ihnen stehen", seine Ausrichtung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Temeswar fortzusetzen.

Der Karlsruher OB ist zuversichtlich, „dass die offene, tolerante, freie und demokratische Gesellschaft Temeswars weiterhin die Leitlinien bestimmen und das Recht wahren wird."