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Karlsruhe: Presseportal

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2. Mai 2017

Ausblick auf Glyzinie, Gemeinschaftsbeete und Wilden Wein

 

Offene Pforten in der ersten Maihälfte mit Urban Gardening am Schloss Gottesaue

In Stupferichs Burgunderstraße 8 bietet die Offene Pforte Karlsruhe am Samstag, 6. Mai, von 14 bis 18 Uhr die nächste Chance, einen privaten Garten kennenzulernen. Am leichten Hang gewährt dieser einen Blick über den Kern des Höhenstadtteils hinaus auf die Ausläufer des Schwarzwalds. Terrasse und Sitzplatz mit kleinem Teich sind durch große Fenster optisch in die Wohnwelt einbezogen. Die Hauswände sind differenziert begrünt. Der vielfältig bepflanzte Garten umfasst japanische Elemente, Kübel, Gemüsebeete, Obstbäume und einen Kompostplatz.

Gleichen Tags zwischen 15 und 18 Uhr ist zudem „Urban Gardening“ Thema: in der Oststadt, am Schloss Gottesaue, gegenüber der gleichnamigen Haltestelle. Das städtische Gartenbauamt als Organisator der gesamten Initiative beschert Interessierten die Möglichkeit, die dort seit 2014 bewirtschaftende Interessengemeinschaft „Die Fächergärtner“ und ihren rund 600 Quadratmeter großen Schatz kennenzulernen. Das Areal grenzt südlich an das Marstallgebäude, gemeinsames Gärtnern steht im Vordergrund. Obst, Gemüse Kräuter und Blumen wachsen in den Beeten, die zum Teil eine feste Zuordnung haben, aber auch als Gemeinschaftsbeete angelegt wurden. 

Der südstädtische Blockinnenhof am Zusammentreffen von Augarten-, Gervinus-, Scherr- und Sybelstraße steht am darauffolgenden Samstag, 13. Mai, von 14 bis 18 Uhr im Fokus. Das 1888 bis 1900 errichtete Häuserkarree weist Gartenteile des bis heute unterstützenden Mieter- und Bauvereins statt der üblichen Hinterhäuser auf. Vor einigen Jahren nahmen sich Anwohner der Pflege, Gestaltung und Weiterführung des Gartens an. Die ursprüngliche Anordnung der Parzellen wurde im Großen und Ganzen übernommen, das gemeinschaftliche Verantwortungs- und Bereicherungsgefühl blieb so erhalten - entsprechend wird der Garten auch gesehen und genutzt. Er ist Kontaktstelle, Refugium, bietet Ruhe, aber auch den idealen Ort für private Feiern. Viele Obstbäume, ein Kräuterbeet, mehr als sechzig Jahre alte Rosenstöcke sowie ein Stauden- und Sommerblumenflor beleben den gemeinsamen Raum mit großer Pflanzen- und auch Tiervielfalt.

Am Sonntag, 14. Mai, öffnet sich die Pforte zur Neureuter Adresse Gildestraße 1 e. Zwischen 14 und 18 Uhr kann man sich ein Bild davon machen, wie die Besitzerin den vernachlässigt vorgefundenen Garten aufblühen ließ. Sie drängte den übermäßigen Bewuchs Schritt für Schritt mit Elan und Bedacht zurück. Trotz gebotener Ordnung ist das Ambiente noch immer heimelig, eine ausstrahlende Glyzinie ein wahres Prachtstück. Wer die Blicke wandern lässt und mal wieder durchatmen möchte, wird es dank Flieder, Kletterrosen, Winterjasmin, Jelängerjelieber, Clematis, Wilder Wein und Efeu genießen können. Auch eine Vielzahl von Stauden, Gräsern und Sommerblumen ist zu entdecken. Ein Hochbeet sorgt für Gemüse.