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Karlsruhe: Presseportal

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28. Juni 2012

Karlsruher Kinder diskutieren mit

Karlsruher Kinder beim Kindergipfel

Karlsruher Kinder beim Kindergipfel

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Erster baden-württembergischer Kindergipfel im Stuttgarter Landtag

Vergangenen Samstag diskutierten über 150 Kinder aus ganz Baden-Württemberg im Landtag über ihre politischen Vorstellungen. Auf Initiative des Kinderbüros machten sich auch Kinder aus Karlsruhe auf den Weg nach Stuttgart, um vor Ort mitzureden. Eine Gruppe aus Oberreut war ebenfalls an dem Tag vertreten. Den kleinen Karlsruherinnen und Karlsruhern lagen besonders die Themen Natur- und Tierschutz, die Baustellensituation der Stadt und strengere Regeln für den Konsum von Zigaretten, Alkohol und Drogen am Herzen. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterbreiteten den anwesenden Landtagsabgeordneten konkrete Forderungen. Im Mittelpunkt standen dabei der Wunsch nach einer besseren Mitbestimmung von Kindern. Zudem forderten sie, besser informiert zu werden und mehr mitentscheiden zu können - vor allem bei Themen, die Kinder betreffen sowie an Wahlen teilzunehmen. Und auch die Beachtung ihrer Lebensräume war für die Mädchen und Jungen ein wichtiger Punkt. Die Themenpalette reichte dabei von verwahrlosten Spielplätzen über besseren Schutz vor Mobbing bis hin zu einer freundlicheren Gestaltung von Schulen. Oftmals wurde auch der Wunsch nach mehr freien Flächen und zeitlichen Freiräumen geäußert.

Veranstaltet wurde der Kindergipfel vom Landtag, dem Sozialministerium, dem Landesjugendring und der Landesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen Baden-Württemberg. Er ist eingebettet in die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Südweststaats. Da die Meinung von Kindern in der Fächerstadt erwünscht und wichtig ist, finden regelmäßige Kindersprechstunden bei Sozialbürgermeister Martin Lenz sowie zahlreiche weitere Beteiligungsprojekte statt.