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Karlsruhe: Presseportal

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16. Juni 2021

Verleihung des Karlsruher Inklusionspreises 2021

 

Einsatz für Menschen mit Beeinträchtigung wird gewürdigt

Beispiele gelungener Inklusion sorgen dafür, dass sich die Sicht auf das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung positiv verändert. Der 2015 etablierte Karlsruher Inklusionspreis zeichnet 2021 nun zum dritten Mal eben jene Akteure aus, die durch ihren Einsatz die inklusive Stadtgesellschaft fördern.

In diesem Jahr dokumentiert eine Filmproduktion die Preisverleihung. Der daraus entstandene Film feiert am Donnerstag, 17. Juni, vor der Sitzung für die Mitglieder des Sozialausschusses Premiere. Er kann auf dem städtischen YouTube-Kanal abgerufen werden und liegt auch in einer barrierefreien Version mit Untertiteln und in Deutscher Gebärdensprache vor.

Preisträgerin in der Kategorie "Einzelpersonen" ist Brigitte Reisz. Die Karlsruher Künstlerin ist die Initiatorin des inklusiven Vereins AHOI studios und engagiert sich in besonders hohem Maße für Menschen mit Behinderung und künstlerischem Talent, damit diesen ein Zugang zu einer Berufslaufbahn in der Kunst ermöglicht wird.

In der Kategorie "Unternehmen/Wirtschaft" wird die Prometheus Marketing- u. Veranstaltungs GmbH ausgezeichnet. Grund für die Auszeichnung ist der Rückhalt, den eine im Unternehmen angestellte Buchhalterin mit Behinderung seit Jahren erfährt. Das Ziel der Weiterbeschäftigung steht bei der gemeinsamen Abstimmung zwischen Mitarbeiterin und Arbeitgeber stets im Mittelpunkt, was die Jury überzeugte.

Die Grundschule Beiertheim erhält den Preis in der dritten Kategorie "Einrichtungen/Institutionen/Organisationen" und wird für ihre beispielhafte Inklusion im Schulalltag ausgezeichnet, die weit über das vorgegebene Maß hinausgeht. Die ganze Schulgemeinschaft profitiert von Inklusion – diese Überzeugung wird nicht nur im Unterricht, sondern auch außerhalb des Klassenzimmers gelebt.

Der Karlsruher Inklusionspreis würdigt Einzelpersonen, Unternehmen und Einrichtungen, die dazu beitragen, Benachteiligungen von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen abzubauen. Damit tragen sie zum Aufbau einer inklusiven Stadtgesellschaft bei. Auch das Überwinden von Vorurteilen ist ein Ziel des Preises.

Die Jury setzt sich aus Vertretern der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, dem KVJS Integrationsamt Zweigstelle Karlsruhe, dem Staatlichen Schulamt Karlsruhe, dem Beirat für Menschen mit Behinderungen, der Sozialplanung der Stadt Karlsruhe sowie der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH zusammen. Diese hat im Frühjahr die drei Preisträger bestimmt.