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Karlsruhe: Presseportal

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11. November 2020

Stilles Gedenken zum Volkstrauertag

Kranzniederlegungen in vielen Stadtteilen, auf Jüdischem Friedhof und Hauptfriedhof

Neben dem privaten stillen Gedenken soll es vielerorts auch zum diesjährigen Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, ein öffentliches geben - auf Abstand und unter den zur Eindämmung des Corona-Virus geltenden (Hygiene-)Regeln. Bundesweit der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet, geht es vor allem auch um das Erinnern der durch das NS-Regime ermordeten jüdischen Mitmenschen - mehr als 1000 allein in Karlsruhe. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup legt dazu in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats und der Jüdischen Gemeinde um 10.45 Uhr einen Kranz am Gedenkstein des Jüdischen Friedhofs nieder. Am Kriegsgräberfeld des Hauptfriedhofs findet um 11 Uhr die zentrale Gedenkfeier mit einer weiteren Kranzniederlegung durch das Stadtoberhaupt statt.

Aufgeführt in chronologischer und dann alphabetischer Reihenfolge sind außerdem Gedenkmomente geplant am Ehrenmal des Stadtteilfriedhofs Hagsfeld um 10.30 Uhr über eine Gedenkfeier mit Stadtrat und zugleich Friedhofspfleger Thorsten Ehlgötz, auf dem Friedhof Beiertheim mit stiller Kranzniederlegung durch Friedhofspflegerin Dagmar Hock um 11 Uhr. Um 11.15 Uhr hält Friedhofspfleger Andreas Welter eine Gedenkfeier auf dem Stadtteilfriedhof Knielingen ab, auf dem in Rintheim übernimmt zur gleichen Zeit Stadtrat Sven Maier die stille Kranzniederlegung. Jeweils um 11.30 Uhr gibt es auf dem Stadtteilfriedhof Bulach eine Gedenkfeier mit Stadtrat Dr. Paul Schmidt, legt Stadträtin Rebecca Ansin in der Nordweststadt still einen Kranz nieder. An der Heilig-Geist-Kirche Daxlanden erfolgt das um 12.15 Uhr durch Friedhofspfleger Reimund Horzel. Das stille Zeremoniell beschließen um 15 Uhr Ortsvorsteherin und Stadträtin Elke Ernemann auf dem Stadtteilfriedhof Hohenwettersbach sowie Stadträtin Bettina Meier-Augenstein und Stadtrat Markus Schmidt in Rüppurr.

Wer in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht oder stand, sollte - wenn seit dem jüngsten Kontakt dann noch keine 14 Tage vergangen sind - nicht am erinnernden Ehren teilhaben. Gleiches gilt für Personen, die typische Symptome wie Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen haben. Ausschließlich zum vorgeschriebenen temporären Zweck erfolgt ein Erheben und Speichern der Kontaktdaten all jener, die bei den öffentlichen Gedenkanlässen zugegen sind.

Während in Oberreut und Grünwinkel keine offizellen Gedenkfeiern beziehungsweise Kranzniederlegungen stattfinden, gibt es einige weitere unter Corona-bedingtem Ausschluss der Öffentlichkeit: auf dem Stadtteilfriedhof Aue, auf dem Bergfriedhof Durlach sowie auf den Stadtteilfriedhöfen Grünwettersbach, Mühlburg, Palmbach, Stupferich und Wolfartsweier. Gleiches gilt für Grötzingen mit Ortsvorsteherin Karen Eßrich; die Ortsverwaltung wird die vorgesehenen Ansprachen samt Totengedenken als Audiodatei auf www.groetzingen.de zur Verfügung stellen. In Neureut ist die Gedenkstätte mit Vertriebenen-Mahnmal Ort der Kranzniederlegungen durch Ortsvorsteher Achim Weinbrecht sowie Vertretungen der örtlichen Kirchen, der Bundeswehr und des örtlichen Sozialverbands VdK.