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Karlsruhe: Presseportal

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30. März 2011

Warten auf das Wasser

Becken am Staatstheater wird generalsaniert

Über dreißig Jahre lang hielt das Wasserbecken beim Staatstheater dicht, ehe im letzten Jahr immer größere Mengen des kostbaren Nasses auf dunklen und ungeahnten Wegen in der Tiefe entschwanden. Das war das endgültige Signal, die bereits seit längerer Zeit angedachte Sanierung des 900 Quadratmeter großen Beckens nicht mehr auf die lange Bank zu schieben, sondern die Baumaßnahme in Angriff zu nehmen. "Bereits bei den ersten Untersuchungen zeigte sich, dass die Undichtigkeiten nicht allein mit einem neuen Folienbelag auf dem Beckenboden zu beheben sind", erläutert Klaus Weindel, der stellvertretende Leiter des Gartenbauamts, die bereits seit Herbst laufenden Vorbereitungen für die Generalsanierung. Erst nachdem die Vorgehensweise und der Arbeitsumfang ermittelt waren, konnten die Arbeiten ausgeschrieben und in Auftrag gegeben werden.

Mit den Bauarbeiten wurde schließlich in dieser Woche begonnen. Zunächst wurden die Einfassungskanten abgebaut und die Schutzschicht entfernt. Es folgt nun die Sanierung des Betonbeckens selbst, Risse werden ausgeglichen und voraussichtlich noch vor Ostern die neue Abdichtung aufgebracht. Läuft alles nach Plan, kommen noch in diesem Monat die Einfassungssteine und die Beckenumrandung wieder an ihren alten Platz. Anfang Mai könnte das gefüllte Becken, dann inmitten blühender Blumenpracht und grünen Bäumen, wieder zum längeren Verweilen auf dem Platz zwischen dem Staatstheater und dem Infopavillion K-Punkt der Kombilösung einladen. Erfreulich gestaltet sich die finanzielle Seite: Die Generalsanierung soll rund 150 000 Euro kosten, und damit weit weniger als ursprünglich erwartet. Für die Hälfte der Kosten besteht eine Übernahmepflicht durch das Land Baden-Württemberg.