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Karlsruhe: Presseportal

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12. April 2021

Wegweisende Lösungen bei EFFEKTE

Mikrofluidischer Chip

Mikrofluidischer Chip

Details und Download

 

Am 20. April stehen DAS FEST-Becher und ein berührungsfreies Analysesystem im Mittelpunkt

Um die Nachhaltigkeit des DAS FEST-Bechers und eine bahnbrechende Messmethode geht es bei der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe 2020/21 am Dienstag, 20. April. Beteiligt sind Forschende des Fraunhofer Instituts für Chemische Technologie ICT und der Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik. Start der Vorträge ist um 19.30 Uhr auf www.effekte-karlsruhe.de. Die EFFEKTE-Vorträge können kostenfrei mitverfolgt werden.

Becher aus Biopolymer

Obwohl das Festival in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage auch in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden kann, werden viele Menschen den DAS FEST-Becher trotzdem in guter Erinnerung behalten. Denn dieser besteht aus einem industriell kompostierbaren Biopolymer auf Milchsäure- und nicht auf Erdölbasis. Trotzdem, so Torsten Müller vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal, sei die Kompostierung nur die drittbeste Lösung, weil für die Herstellung jede Menge Energie aufgewendet werden muss. Diese gehe wiederum verloren und es bestehe kein Nährstoffnutzen für den Kompost. Der ICT-Forscher stellt beim EFFEKTE-Wissenschaftsdienstag vor, wie das Material des Bechers nach der Festival-Nutzung noch verwendet werden kann.

Analyse berührungs- und zerstörungsfrei

Um ein besonders innovatives Analysesystem geht es im Vortrag von Professor Dr. Christian Karnutsch von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Immer öfter kommt nämlich die Absorptionsspektroskopie zum Einsatz, beispielsweise für die schnelle Blutanalyse schon im Krankenwagen oder im Notarztwagen, bei der Produktüberwachung in der chemischen Industrie oder im Umweltbereich, um Schadstoffe zu entdecken. Das Besondere an dieser Methode ist, dass sie berührungs- und zerstörungsfrei funktioniert. Das bedeutet, dass niemand mit Gasen oder Flüssigkeiten in Kontakt kommen muss und diese gleichzeitig bei der Untersuchung nicht zerstört werden. Die Einsatzmöglichkeiten in der Industrie, Biologie, Chemie und Medizin sind vielfältig und werden bei EFFEKTE vorgestellt.

Auf www.effekte-karlsruhe.de und dem Facebook-Kanal des Wissenschaftsbüros gibt es weitere Informationen zur EFFEKTE-Reihe und Impressionen vom Wissenschaftsfestival EFFEKTE.

Hintergrund:
Das Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe konzipiert Projekte, die Karlsruhe als Wissenschafts- und Technologiestandort überregional vermarkten und die Stadt für Studierende, Fachkräfte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch attraktiver machen sollen. Es vernetzt Wissenschaft und Stadtgesellschaft miteinander und fördert den Dialog durch Veranstaltungen wie EFFEKTE, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche Themen auf unterhaltsame und verständliche Art und Weise näher bringen und sie dafür begeistern sollen.