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Karlsruhe: Presseportal

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16. Juli 2012

Frauenperspektiven werden "Grenzen - Los"

Eine Vorbereitungsgruppe plant derzeit das Kulturfestival für 2013

Das Festival "Frauenperspektiven" bleibt nach einem Beschluss des Gemeinderates vom April auch im kommenden Jahr eine Kulturperspektive in Karlsruhe. Die Vorbereitungsgruppe der Veranstaltung vom 19. April bis 5. Mai 2013 hat sich jetzt auf ein Leitmotiv geeinigt: Mit dem Thema "Grenzen - Los" widmet sich das Festival Grenzsetzungen und Grenzüberschreitungen sowie Ergebnissen aus Initiativen der Frauenbewegung in den vergangenen 20 Jahren.

Die Organisatorinnen wollen den Titel für 2013 dreifach besetzen: Er soll erstens eine Aufforderung sein, neue Grenzen zu setzen, zweitens bestehende Grenzen zu überwinden, und drittens aufarbeiten, welche die von der Bewegung formulierten Grenzen mit sich bringen. Thematisiert werden relevante Themen, die seit zwei Jahrzehnten aktuell sind: Körper, Körperkult und Pornografie, Beruf und Familie, öffentliches und privates Leben, Religion, Kommunikationsformen und Ökonomie.

Ein weiterer Aspekt in Projekten und Diskussionsrunden sollen Auswirkungen der teilweisen Auflösung globaler Grenzen sein. In den Vordergrund wollen die Veranstalterinnen den Generationendialog stellen. Mit ihrem Projekt "Holla die Waldfee" vertritt Denise Rothdiener die junge Szene der Stadt. Neue Teilnehmer sind außerdem das Kulturzentrum Tempel, das Internationale Begegnungszentrum, KOHI und Substage. Die Frauenperspektiven enden mit der Verleihung des Hanna-Nagel-Preises an eine zeitgenössische bildende Künstlerin.