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Karlsruhe: Presseportal

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23. Mai 2017

Heimatkunde zwischen Kaiserreich und junger Bundesrepublik

 

Historischer Mittwochabend: Führung mit Christiane Torzewski im Stadtmuseum

„Karlsruher Heimatbuch“ und „Unser Karlsruhe“− vielen Karlsruherinnen und Karlsruhern, die in den Nachkriegsjahren zur Schule gingen oder zur Generation der Babyboomer gehören, dürften diese Buchtitel noch aus dem Schulunterricht geläufig sein. Weniger bekannt ist, dass Heimatkundebücher in badischen Volksschulen bereits im Kaiserreich als Lehrmittel zur „Hebung der Heimatliebe“ herangezogen wurden.

Christiane Torzewski blättert dieses spannende Kapitel der Schulgeschichte im Rahmen des Historischen Mittwochabends am Mittwoch, 31. Mai, ab 19 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais auf. Sie stellt eine kleine Auswahl von Heimatkundebüchern vor, die seit 1910 rund um Karlsruhe produziert wurden und die das Stadtmuseum in der Sonderausstellung „Karlsruher Heimaten“ zeigt. Dabei geht sie auch darauf ein, wie sich der in den Büchern vermittelte Heimatbegriff im Laufe der Zeit veränderte. Die Veranstaltung, die mit einer kurzen thematischen Einführung in der Dauerausstellung im 1. OG beginnt, ist kostenfrei.