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Karlsruhe: Presseportal

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28. August 2017

Impressionen eines sommerlangen Fests

 

Foto-Ausstellung über die Karlsruher Bundesgartenschau 1967 im Stadtarchiv

In den Nachkriegsjahren sehnten sich Bürgerinnen und Bürger nach naturnahen Erholungsräumen und Freizeitangeboten. Da kam die Bundesgartenschau 1967 gerade recht. Vom 14. April bis 23. Oktober zog das sommerlange Fest fast 6,4 Millionen Besucher an. Eine Fotoausstellung aus Bildbeständen des Stadtarchivs präsentiert ab 4. September Impressionen dieser Großveranstaltung, die bis heute Spuren im Stadtbild hinterlassen hat. Sie zeigt die Umgestaltung der Grünanlagen des Schlossbereichs und des Stadtgartens sowie die neue Schlossgartenbahn und die Bootsbahn „Gondoletta“ im Stadtgarten. Zu sehen sind auch nicht mehr erhaltene Bauten wie der Aussichtsturm mit sich drehender Kabine auf dem Festplatz oder das Seerestaurant am Schloss.

Wert gelegt wurde auch auf Kunst im öffentlichen Raum, so entstanden Installationen wie der Lichtgarten oder der Garten der steinernen Säulen sowie Plastiken im Freien wie Eva Fritz-Lindners Majolika-Eulen oder Horst Antes‘ teils heftig angefeindete Pop Art-„Dekorationen“ im Botanischen Garten. Im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms standen die gärtnerischen Freilandwettbewerbe und -ausstellungen sowie die sehr gut besuchten Sonderschauen in der Schwarzwaldhalle und der neu errichteten Nancyhalle. Zum großen Erfolg der Bundesgartenschau trugen intensive Werbemaßnahmen, aber auch ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm bei.

Die Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs Karlsruhe läuft vom 4. September bis 1. Februar 2018 und ist eintrittsfrei. Auf den Fotos zeigt sich die Karlsruher Bundesgartenschau als bürgerlich-gediegene Veranstaltung, vermittelt in Kunst, Mode und Design aber auch viel Sixties-Feeling.