Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Presseportal

Zurück

28. April 2022

OB Mentrup grüßt Karlsruhes Musliminnen und Muslime

Der Ramadan mündet am 2. Mai im Fest des Fastenbrechens

Am Montag, 2. Mai, endet dieses Jahr der muslimische Fastenmonat Ramadan, was die Gläubigen mit dem Fest des Fastenbrechens Eid al-Fitr zelebrieren. Nach viel bewusstem Verzicht gibt es zu einem der höchsten Feierlichkeiten des Islam, vergleichbar also etwa mit Ostern oder Weihnachten, viele Köstlichkeiten und Geschenke - auch gezielt für Bedürftige. Aus diesem Anlass wendet sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der auch im Namen des Gemeinderats die besten Glückwünsche ausspricht, mit einem Grußwort an alle Karlsruherinnen und Karlsruher muslimischen Glaubens und würdigt das sogenannte Zuckerfest wie dessen Bedeutung: "Als wichtigster Monat im islamischen Kalender ist der Ramadan eine Zeit der Besinnung und Frömmigkeit", was Viele auch durch besondere Nächstenliebe und Gemeinschaftsgefühle, im füreinander da sein zum Ausdruck brächten.

Dieses Jahr fiel "der Ramadan terminlich teilweise auch mit der christlichen Fastenzeit und dem Osterfest sowie dem jüdischen Pessachfest zusammen - was die Gelegenheit bot, in interreligiösen Begegnungen und Grußbotschaften die bestehenden guten Kontakte der Toleranz sowie des geschwisterlichen Miteinenders zu vertiefen", hob das Stadtoberhaupt auf das Miteinander ab. Während die Corona-Pandemie und die zum Schutz vor ihr eingeführten Maßnahmen ohnehin schon viel Entbehrung bedeuteten, verlange der Verzicht auf glaubensbasiert gemeinsames, auch rituelles Feiern ein besonderes Maß an Disziplin, "die Sie in den letzten beiden Jahren so engagiert umsetzten".

Als "selbstverständlicher Teil unserer gemeinsamen Stadtgesellschaft" leisteten Musliminnen und Muslime in einer von Unsicherheit, Krieg und Spaltungen geprägten Zeit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. All die Belastungen und Hemmnisse, ist OB Mentrup sicher, "zeigen uns den Wert eines friedlichen und guten Zusammenlebens immer deutlicher".