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Karlsruhe: Presseportal

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8. Juni 2017

Schule als Lebensraum im Fokus

Viele Themen, die die Kleinen bewegen

Viele Themen, die die Kleinen bewegen

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Bürgermeistersprechstunde mit Schul- und Jugenddezernent Lenz

Auch das zu hören, was die jüngsten Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist der Stadt Karlsruhe und Bürgermeister Martin Lenz als Jugenddezernent ein wichtiges Anliegen. Längst etabliert, bot er dieses Jahr vor Kurzem wieder eine spezielle Bürgermeistersprechstunde an - organisiert von der Kinderinteressenvertretung des Kinderbüros. Bei diesem besonderen Beteiligungsformat kommen Jungen und Mädchen direkt mit dem Sozialbürgermeister zusammen und tragen ihm vor, was sie in ihrer Lebenswelt bewegt.

Diesmal stand die Sprechstunde unter dem Motto: „Kinder brauchen Platz! Die Schule als (Lebens-) Raum?!“. Eingebettet in eine Projektwoche zum Thema „Lebenswelt Schule - Spielfelder des Wissens“ in Kooperation mit der Mobilen Spielaktion und dem pädagogischen Team des Stadtjugendausschusses an der Weinbrennerschule, einer Ganztagsgrundschule in Wahlform. Im Zuge des Ausbaus der Ganztagsbetreuung wird die Schule allgemein vermehrt der Ort sein, an dem sich Kinder die meiste Zeit des Tages aufhalten. Sie sollten deshalb in die Gestaltung dieses Raums und ihrer dortigen Zeit eingebunden werden. Die Weinbrennerschule kann exemplarisch für die weiteren Entwicklungen im Rahmen des sukzessiven Ausbaus in Karlsruhe betrachtet werden.

Wichtiger Akteur war die schon im Vorfeld der Projektwoche gegründete Schul-AG „Unsere Schule und wir“. Die jungen Teilnehmer sammelten als Vertretung der ganzen Schule relevante Themen und präsentierten diese dann Bürgermeister Lenz, der geduldig auf die Kinder und ihre Ausführungen einging. Sie machten vor allem auf die räumlichen Gegebenheiten aufmerksam und äußerten Wünsche bezüglich der Gestaltung des Innen- und Außenbereichs. Lenz fasste die Ergebnisse anschließend mit den Kindern zusammen und nahm sich dann noch die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen.

Es soll dies eine bestmöglich konstruktiv prägende Demokratie-Erfahrung für die Jungen und Mädchen sein, dass jeder sich äußern und etwas bewirken, sich direkt beteiligen kann am Geschehen und für die Entwicklung der eigenen Stadt sowie des alltäglichen Sozialraums. Der niedrigschwellige Zugang zur Stadtverwaltung und zum Bürgermeister kann dabei helfen, Barrieren ab- und ein Verständnis für die Strukturen einer Verwaltung aufzubauen. Die Erfahrungsberichte sowie Wünsche und Anregungen der Kinder werden nach Zuständigkeit in die jeweiligen Bereiche eingebracht und sollen mit dazu beitragen, dass Karlsruhe nach eigenem Anspruch noch kinderfreundlicher wird.