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Karlsruhe: Presseportal

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29. März 2019

Tagung im Stadtmuseum zu Verfassungsjubiläen

 

Kostenlose Teilnahme / Anmeldung bis 5. April erbeten

Baden und Württemberg gehörten zu den ersten Ländern in Deutschland, die 1818 beziehungsweise 1819 Verfassungen erhielten. Hundert Jahre später wurden diese Verfassungen der konstitutionellen Monarchien durch demokratische ersetzt. Die Tagung "Verfassungsjubiläen 1818/1819 – 1919 – 2019" am 11. und 12. April im Stadtmuseum beleuchtet die Geschichte dieser Verfassungen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt das Stadtarchiv Karlsruhe bis 5. April unter der Telefonnummer 0721/133-4225 oder per E-Mail: archiv@kultur.karlsruhe.de entgegen. Das Programm findet sich unter www.kgl-bw.de/anlagen/flyer_verfassungsjubilaeen_2019.pdf.

Die Tagung behandelt drei Schwerpunkte: Zunächst wird gefragt, inwieweit die Verfassungen die Partizipation der Bevölkerung am politischen und staatlichen Leben ermöglichten. Dies beinhaltet sowohl die Frage nach der Integrationskraft der Verfassungen in den Anfang des 19. Jahrhunderts neu entstandenen Staaten Baden und Württemberg, als auch die Einführung des Frauenwahlrechts durch die Verfassungen von 1919. Darüber hinaus ist der Blick auf Aspekte der Verfassungsrezeption gerichtet. Darauf etwa, wie die Verfassungen im Bewusstsein der Zeitgenossen verankert wurden. Und schließlich wird beleuchtet, welche politischen und rechtlichen Probleme sich im praktischen Verfassungsleben in den beiden südwestdeutschen Staaten ergeben haben.

Abgerundet wird das Programm durch zwei übergreifende Referate, die die Geschichte der südwestdeutschen Verfassungen in einen größeren historischen Zusammenhang stellen.

Die Tagung wird veranstaltet von der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein, dem Württembergischen Geschichts- und Altertumsverein sowie der Stadt Karlsruhe.