Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Presseportal

Zurück

1. Juli 2021

Verfolgung von Sinti und Roma in Karlsruhe im Nationalsozialismus

 

Vortrag von Johannes Kaiser am 8. Juli im Prinz-Max-Palais / Telefonische Anmeldung

Die "Verfolgung von Sinti und Roma in Karlsruhe im Nationalsozialismus" beleuchtet der Historiker Johannes Kaiser von der Universität Heidelberg am Donnerstag, 8. Juli, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais.

Das Thema ist wegen mangelhafter Überlieferung an amtlichen Quellen wissenschaftlich nur bruchstückhaft erforscht. Die nach 1933 zunächst anhaltende traditionelle Diskriminierung und Stigmatisierung, die mithilfe von Gesetzen und Verordnungen nach 1933 unter rassistischen Kriterien verschärft wurde, ist jedoch gut belegbar. Mit der "Verreichlichung" der Polizei und der damit 1937 errichteten Kriminalpolizeistelle Karlsruhe und ihrer "Zigeunerstelle" wuchsen der Druck und die Verfolgung bis zur Deportation von 1940 und dem sich später anschließenden Völkermord an den Sinti und Roma.

Eine telefonische Anmeldung unter 0721 133-4231 ist notwendig. Der Eintritt ist frei.

Für die Teilnahme ist weder der Nachweis eines Corona-Tests, einer Impfung oder Genesung, sondern nur die Hinterlegung der Kontaktdaten erforderlich. Während der Dauer der Veranstaltungen besteht Maskenpflicht. Es gelten weiterhin die aktuellen Abstandregelungen. Die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen für den Besuch der Veranstaltung sind unter www.karlsruhe.de/stadtmuseum zu finden.