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Karlsruhe: Presseportal

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7. März 2019

Wohnen in Würde und Designprodukte

"Geschichten vom Wohnen in Würde"

"Geschichten vom Wohnen in Würde"

Details und Download

 

In der jubez Galerie werden zwei Ausstellungen "verzippt"

Die Ausstellung "Geschichten vom Wohnen in Würde" wird am Freitag, 15. März, um 18 Uhr im Jubez am Kronenplatz eröffnet. Das von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe organisierte Projekt beleuchtet das Thema Menschenwürde unter dem Blickwinkel der individuellen Wohnsituationen der Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte in Karlsruhe. Anhand dieser Erfahrungen wird ein Einblick in die Heterogenität und Vielfältigkeit der Gesellschaft gegeben. Es werden brisante und aktuelle Themen wie Wohnungsnot, das Menschenrecht auf einen angemessenen Wohnort, Rassismus auf dem Wohnungsmarkt und die im Asylgesetz verankerten Wohnsitzauflagen angesprochen.

Porträtiert werden sowohl Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund als auch in Karlsruhe geborene Menschen. Die Porträts wurden vorwiegend mit einer analogen Kamera aufgenommen. Diese Form der Fotografie wurde gewählt, um die Individualität jedes Einzelnen hervorzuheben. Die Organisatoren der Schau, Paula Dietenberger, Guillermo Puerta Domínguez, Jose Ricardo Castro Coiro und Alejandro Santana Acevedo, haben sich über ihre Wohnungssituation kennengelernt.

Das Besondere des Ausstellungsortes jubez Galerie ist das Konzept ZIPP, das zwei Projekte zusammenlegt, also verzippt. So ist im gleichen Zeitraum die Ausstellung "Supercraftproducts – jubezmade" zu sehen: Jugendliche Geflüchtete und junge Erwachsene aus Karlsruhe entwerfen einzigartige Produkte, stellen sie aus und verkaufen sie beim parallel im jubez Café stattfindenden Designmarkt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wochen gegen Rassismus statt und in Kooperation mit dem Büro für Integration. Beide Ausstellungsprojekte werden mit Mitteln des Büros für Integration gefördert und sind bis zum 15. April kostenfrei jeweils montags, mittwochs und freitags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr zu erleben.