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Karlsruhe: Presseportal

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1. Oktober 2012

Große Wertschätzung

Ehrenbürgerwürde der Stadt Krasnodar für OB Fenrich

Ehrenbürgerwürde der Stadt Krasnodar für OB Fenrich

Details und Download

Ehrenmedaillen und Urkunde

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Fenrich Ehrenbürger Krasnodars / Seiler Vater der Städtepartnerschaft

Während der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Städtefreundschaft hat die Stadt Krasnodar Oberbürgermeister Heinz Fenrich am Samstag, 29. September, die Ehrenbürgerwürde verliehen.

"Ich bin mir bewusst, dass ich die höchste Ehrung erhalten habe, die Krasnodar zu vergeben hat," bekannte Oberbürgermeister Heinz Fenrich, als er die Ehrenbürgerwürde in Empfang nahm. In den vergangenen 20 Jahren seit der "Verschwisterung" beider Städte seien große Erfolge erzielt worden, in Kultur und Kunst, im Sport, bei der Jugend, in Bildung und Gesundheit, bei Hochschulen und in der Wirtschaft. "Der größte Erfolg ist es, dass wir diese Partnerschaft in der Bevölkerung unserer beiden Städte fest verankert haben", so Fenrich. Sie lebe von dieser festen Verwurzelung und es entstünden durch sie tiefe Beziehungen und wahre Freundschaften. Fenrich brachte seine Zuversicht zum Ausdruck, dass es in der Zukunft gelingen werde, die Kontakte mit Krasnodar in den Bereichen Wirtschaft, Stadtplanung, Ausbildung und Kultur zu festigen und weiter auszubauen. "Für mich ist diese Ehrung weit mehr als eine Anerkennung nur meines persönlichen Wirkens", so Fenrich. Er sehe sich gleichsam stellvertretend ausgezeichnet für alle Männer und Frauen, die dazu beigetragen hätten, die Städtepartnerschaft mit Leben zu erfüllen.

1992 Freundschaftsvertrag unterzeichnet
Als "Vater der Städtepartnerschaft" wurde besonders Prof. Dr. Gerhard Seiler geehrt. Ohne ihn wäre sie nicht möglich gewesen. Der Vorgänger Fenrichs begleitete die Karlsruher Delegation, zu der auch Mitglieder aller Gemeinderatsfraktionen zählten, in die südrussische Metropole. Seiler hatte 1992 zunächst mit seinem damaligen russischen Amtskollegen Valery A. Samoilenko den Freundschaftsvertrag unterzeichnet, und nachdem sich die Kontakte nach dieser „Verlobung“ immer mehr intensiviert hatten, 1997 schließlich die Städtepartnerschaftsurkunde.

Zum Motor der Partnerschaft wurde neben der Stadt die nach wie vor sehr aktive Freundschaftsgesellschaft mit Christa Köhler, Herbert Huber und Christian Friedrich an der Spitze. Sie erhielten, ebenso wie Helmut Augenstein (Hauptamt) nun von Krasnodars Stadtoberhaupt, Vladimir Evlanov, Ehrenmedaillen.

Wie alles begann
Angefangen hat die Städtefreundschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar mit einem Austausch des Stadtjugendausschusses im Jahre 1979. Zum 15-jährigen Bestehen wurde der Partnerschaftsvertrag noch um eine Zusatzvereinbarung zur Hilfe und gegenseitigen Unterstützung der kommunalen Gesellschaften und Krankenhäuser ergänzt. Dazu kamen über die Schöck-Stiftung Handwerkeraustausche. Neu ist der Kontakt des Otto-Hahn-Gymna­siums mit dem germanistischen Institut der Kuban-Universität. Außerdem bauen beide Städte mit ihren anderen Partnerkommunen ein europaweites Netzwerk auf. So richtet Krasnodar die Städtepartnerschaftstage 2013 aus. Gastgeber Evlanov charakterisierte ebenso wie Fenrich die Partnerschaft als "gut, echt und fest".