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Karlsruhe: Presseportal

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27. Dezember 2021

Ein (Berufs)leben für die Arbeitsförderung

Ariane Neumann verabschiedet

Ariane Neumann verabschiedet

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Afka-Geschäftsführerin Ariane Neumann hinterlässt "hochgeachtete Firma"

Ein Berufsleben lang hat sich Ariane Neumann der kommunalen Arbeitsförderung verschrieben. Zu Beginn als Mitbegründerin des Infoladens für Arbeitslose in Trägerschaft des Stadtjugendausschusses, ab 1992 dann als Geschäftsführerin der Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH (afka). Nach allein 33 Jahren im Dienst der Bekämpfung und Verhinderung von Arbeitslosigkeit und nahezu 40 Jahren bei der Stadt verabschiedete Bürgermeister Martin Lenz die Nimmermüde "mit herausragender Reputation" kurz vor Weihnachten in den Ruhestand – pandemiebedingt in kleiner Runde in der Kantine des Rathauses.

Als Chefin des städtischen Tochterunternehmens mit seinem vielseitigen Beschäftigungs- und Beratungsangebot insbesondere für junge Menschen und Arbeitslose sei Neumann für die Soziale Stadt nach Lenz´Worten  "Gold wert" gewesen, bilde der Vierklang aus Arbeit, Wohnen, Bildung und Teilhabe doch die Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Integration.

Ariane Neumann gilt als "Architektin" der afka. Durch ihre Entscheidungen und die "unermüdliche Lobbyarbeit" habe sie das Unternehmen zu einer "hochgeachteten Firma" entwickelt, betonte Reiner Zetzmann, Leiter des betrieblichen Sozialdiensts, in seiner Rede. Die unter ihrer Ägide etablierte Angebotspalette erlaube es, "flexibel" auf die mit jedem Regierungswechsel in Bund und Land immer wieder einhergehenden "neuen Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik" oder jüngst auch der Corona-Pandemie zu reagieren.

Nicht nur Politik und Verwaltung wussten "Verlässlichkeit und Kompetenz" der Pragmatikerin zu schätzen, auch ihre Mitarbeitenden, die ihren Führungsstil mit dem Angela Merkels verglichen. "Es gab ein großes Vertrauen in Ihre Fähigkeit, die afka durch alle Turbulenzen und Unwägbarkeiten zu steuern", so Zetzmann. Was sagt man, wenn bereits alles gesagt ist? Ariane Neumann sagte „Danke“.