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Karlsruhe: Presseportal

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1. Oktober 2012

Feste, Feuerwerk und Freundschaft

Eröffnungsshow des Stadtgeburtstags I

Eröffnungsshow des Stadtgeburtstags I

Details und Download

Eröffnungsshow des Stadtgeburtstags II

Eröffnungsshow des Stadtgeburtstags II

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Einweihung des Symboldenkmals

Einweihung des Symboldenkmals

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Brezeln im Akkord gebacken

Brezeln im Akkord gebacken

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Delegation aus Karlsruhe bei 219. Stadtgeburtstag in Krasnodar

OB Heinz Fenrich war mit einer Stadtratsdelegation sowie Vertretern der Freundesgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar vom 28. September bis 1. Oktober in der Hauptstadt der Kuban-Region zu Gast.

Krasnodar hat Ende September seinen 219. Stadtgeburtstag und die seit 20 Jahren bestehende Städtefreundschaft mit Karlsruhe gefeiert. Zu dem Stadtfest unter dem Motto „Krasnodar - Seele des Kubans“ zählte neben den offiziellen Ereignissen wie der Verleihung der Krasnodarer Ehrenbürgerwürde an Oberbürgermeister Heinz Fenrich (s. gesonderte Meldung: "Große Wertschätzung" im Pressedienst vom 2.10.) eine fast unendliche Folge von Events:

Deutsche Tage, Honig, Wein, Brot oder Blumen gewidmete Feste, eine Souvenirmesse, das Kosakenkulturfestival zu Ehren von Stadtgründerin Katharina der Großen sowie Theater, Konzerte und Auftritte von Kulturgruppen auch aus der Partnerstadt Karlsruhe. Gekrönt wurden die Feierlichkeiten von einer fulminanten Eröffnungsshow samt Feuerwerk. Das alles ließ die Karlsruher Delegation um Oberbürgermeister Fenrich kaum zum Verschnaufen kommen.

Fulminante Eröffnungsshow
Beim dreistündigen Eröffnungsevent des Stadtgeburtstags am 29. September wurde bei perfekt inszenierten und choreografierten Tanz- und Gesangsauftritten eine große Identifikation der Menschen mit „ihrer“ Stadt und pure Lebensfreude deutlich. Beeindruckend vorallem die große Zahl von Kindern und Jugendlichen, die sich aktiv an der Gestaltung des Programms beteiligten. Laien wie Profis zeigten in fantasievollen, aufwendigen Kostümen ein farbenprächtiges Spektrum, das von Pop und Rock bis zur Oper reichte, von Folklore, Standard- und Kosakentanz bis hin zum klassischen Spitzentanz, und keine Wünsche offen ließ.

Karlsruher Gastgeschenke
Als Gastgeschenke hatte die Karlsruher Delegation unter anderem die GEDOK-Ausstellung „Frauen aus weiblicher Sicht“ mitgebracht. Die Künstlerinnen Beatemarie Busch, Jutta Hieret, Sigrid Haag, Sylvia Kiefer und Brigitte Martin antworteten mit Gemälden, Zeichnungen und Fotocollagen auf die vor kurzem zu Ende gegangene, sommerliche Präsentation von vier Krasnodarer Kolleginnen im GEDOK-Forum.

Mit von der Partie war außerdem als Symbol für Völkerverständigung das deutsch-französisch-griechi­sche Trio "Kephiso". Die Pianistin Katrin Düringer, der Cellist Alexandre Vay und der Geiger Iason Kreamidis bewegten sich mit Beethoven und Rachmaninoff zwischen „deutscher Klassik und russischer Seele“, so OB Fenrich. Und steigerten ihr Spitzeniveau noch mit Dvorák und Rihm, von dem sie „Fremde Szenen III“ interpretierten.

Organisiert von der tatkräftigen Freundesgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar traten bei den Deutschen Tagen in Krasnodar zudem noch die Jugendband „Was wäre wenn“ und die Songwriterin Eva Croissant auf. Karlsruher Köche zauberten ein Abendbuffett, und der Stadtrat und Bäckermeister Karl-Heinz Jooß mit seinem Kollegen Jakob Haas brachte sowie mit Unterstützung aus dem Gemeinderat den Besuchern durch öffentliche Backvorführung die Brezel als badische Spezialität nahe. Auf dem Brotmarkt wurden sie ihnen regelrecht aus der Hand gerissen. Für die Bibliothek des germanistischen Instituts der Kuban-Universität überreichte OB Fenrich 100 Bände aktueller deutscher Literatur. Dieses Präsent basiert auf einem im Rahmen des 20. Städtepartnerschaftsjubiläums neu vereinbarten Austausch zwischen der Uni in Krasnodar und dem Otto-Hahn-Gymnasium, weshalb auch Schülerinnen und Schüler in Krasnodar weilten. 

Kopie der Karlsruher Pyramide enthüllt
Und als sichtbares Zeichen der Städtefreundschaft enthüllten in der eigens geschaffenen Krasnodarer Freundschaftsallee die beiden Stadtchefs Fenrich und Evlanov eine Kopie der Karlsruher Pyramide - vor einer Bilderwand mit Sehenswürdigkeiten beider Städte. Neu angelegt hat die Stadt Krasnodar auch zwei aufwendig gestaltete Wappenbeete für beide Städte.

Kosakenkultur
Ein hochkarätiges Beispiel russischer Sanges- und Tanzkunst gab zum Abschied beim Kosakenfest der staatliche Kuban Kosakenchor - neben anderen virtuosen und farbenprächtigen Kosakengruppen aus der Region. Der Kuban Kosakenchor ist am 25. Oktober, 20 Uhr, im Badischen Staatstheater in Karlsruhe zu erleben.

Boomende Stadt
Krasnodar ist eine boomende Industriestadt. Auf früheren Agrarflächen wird – auch mit Blick auf die Winterolympiade 2014 im nahen Sotschi – in großem Stil gebaut. Ganze Stadtviertel erhalten ein neues Gesicht. Für die mittlerweile 850.000 Einwohner entstehen riesige Wohnkomplexe. Neben dem Hafen in St. Petersburg macht der zweite wichtige Hafen Russlands im benachbarten Noworossisk die Stadt Krasnodar zu einer bevorzugten Wirtschaftsadresse.