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Karlsruhe: Presseportal

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26. September 2012

Elektronische Erfassung

Neues System für Restmülltonnen im Umweltausschuss

Die Stadt Karlsruhe will für die Restmülltonne ein elektronisches Erfassungssystem einführen. Nachdem das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) über verschiedene Möglichkeiten berichtete und ein System bevorzugt hatte, hat der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit (AUG) bei seiner jüngsten Sitzung unter Leitung von Bürgermeister Klaus Stapf den entsprechenden Beschluss gefasst. Die Einführung wird Kosten von rund 500.000 Euro verursachen, davon werden 120.000 Euro in Eigenarbeit des Amtes erbracht. Das System soll bis Ende kommenden Jahres bei den Restmülltonnen eingeführt sein.

Lärmschutz an Schienenstrecken
Thema war zudem bei einem Bericht aus dem Stadtplanungsamt der Lärmschutz der Bahn an Schienenstrecken in Karlsruhe. Die Bahn hat für zahlreiche Vorhaben zum aktiven Lärmschutz beim Eisenbahnbundesamt für 2014 sowohl Gelder als auch Schienen-Sperrzeiten beantragt. Damit ist davon auszugehen, dass diese Arbeiten auch tatsächlich im übernächsten Jahr laufen werden.

So ist beispielsweise vorgesehen, in Durlach und Rintheim vorhandene Lärmschutzwände zu verlängern. In Knielingen, Bulach und Grünwinkel entstehen dann neue Wände. In Weiherfeld gibt es die Zusage, künftig nach technischen Änderungen den Großteil des Güterverkehrs auf dem bereits gedämmten Tiefgleis abzuwickeln.

Bericht zu Luftschadstoffen
Laut Bericht des städtischen Umwelt- und Arbeitsschutzes zur Lage bei den Luftschadstoffen machen nach wie vor die Stickoxide die meisten Probleme. So werden hier regelmäßig Überschreitungen der Grenzwerte festgestellt. Die Tendenz deutet aber abwärts. Ob dies eine Folge der Einführung der Umweltzone ist, lässt sich noch nicht endgültig einschätzen. Als relativ problemlos schätzt das Amt die Feinstaub-Lage ein. Erhöhte Feinstaub-Belastungen seien letztmals 2006 festgestellt worden. Bei der Ozonkonzentration zeigt sich abhängig vom Wetter ein uneinheitliches Bild.