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Karlsruhe: Presseportal

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25. Mai 2011

KSC kann auf Unterstützung der Stadt setzen

Gemeinderat beschließt Reduzierung der Stadionmiete um rund 40 Prozent

Der Karlsruher Sport-Club (KSC) kann im laufenden Lizenzierungsverfahren auf die Unterstützung der Stadt Karlsruhe setzen. Der Gemeinderat hat gestern in nicht öffentlicher Sitzung mehrheitlich beschlossen, die Stadionmiete für die kommende Saison um nahezu 40 Prozent auf einen Festbetrag von 150.000 Euro zu reduzieren. Den Differenzbetrag zur vertraglichen Miete - sie ist abhängig von den Besucherzahlen und ist derzeit auf rund 254.000 Euro für die Spielzeit 2011/2012 veranschlagt - soll der KSC in wirtschaftlich besseren Zeiten ausgleichen. Ein vollständiger Mieterlass kommt für die Stadt aus steuerlichen Gründen nicht in Betracht.

Mit diesem Mietverzicht will die Stadt einen Beitrag dazu leisten, beim KSC die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lizenzierungsverfahren für die Saison 2011/2012 zu schaffen. Neben diesem Mietverzicht wendet die Stadt jährlich deutlich mehr als 500.000 Euro für den laufenden Betrieb im Wildparkstadion auf - ohne die fortlaufenden Investitionen im Bereich Brandschutz und für die Sicherheit.

Der Gemeinderat trägt mit dem Beschluss auch der Rolle des KSC als Imageträger für die Stadt und die Region Karlsruhe Rechnung. Als "Traditionsverein und Gründungsmitglied der Bundesliga" trage der Verein den Namen der Stadt weit über die Region hinaus und habe in der Vergangenheit "für internationale Bekanntheit und Aufmerksamkeit gesorgt".