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Karlsruhe: Presseportal

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17. Mai 2011

OB Fenrich kondoliert zum Tod von Hermann Meinzer

Kommunalpolitiker mit Herz und Seele / Gespür und Augenmaß bei Eingemeindung

Der letzte Bürgermeister und erste Ortsvorsteher von Neureut, Hermann Meinzer, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Dazu erreichte Meinzers Tochter, die Neureuter Ortschaftsrätin Brigitte Schmider, auch ein Kondolenzbrief aus dem Rathaus. Oberbürgermeister Heinz Fenrich würdigt darin Meinzers Wirken als "Kommunalpolitiker mit Herz und Seele". Hermann Meinzer war 1951 in den Neureuter Gemeinderat gewählt worden. 1965 haben ihn die Bürgerinnen und Bürger seines Heimatorts zum Bürgermeister berufen. Bis zur Eingemeindung nach Karlsruhe 1975 begleitete er dieses Amt und war danach noch bis 1985 Ortsvorsteher von Neureut. Fenrich sprach der Familie im Namen der Stadt Karlsruhe und des Gemeinderats wie auch persönlich herzliches Beileid aus.

Das Stadtoberhaupt erinnert in seinem Schreiben daran, dass die Neureuterinnen und Neureuter nicht gerne Bürgerinnen und Bürger von Karlsruhe geworden waren. Meinzer habe die unter diesen Umständen schwierige Aufgabe des Eingemeindungsvertrags professionell mit viel politischem Gespür und Augenmaß zum Wohle Neureuts gemeistert. Fenrich weiter: "Im Mittelpunkt seines erfolgreichen Wirkens standen die Menschen, stand die beste Sachentscheidung, auf die er zielstrebig und geradlinig zusteuerte." Das Stadtoberhaupt erinnerte auch an Hermann Meinzers Einsatz im Sport. So habe er sich über Jahrzehnte für die Turngemeinde Neureut engagiert und darüber hinaus 14 Jahre lang den Badischen Turnerbund geleitet. Auch nach seiner Zeit als Ortsvorsteher habe Hermann Meinzer noch regen Anteil am Leben im Stadtteil genommen und sei ein gern gesehener Gast bei Veranstaltungen gewesen.

Für seine "herausragenden Verdienste" war Hermann Meinzer mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.