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Karlsruhe: Presseportal

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17. September 2012

OB-Grüße zum jüdischen Neujahrsfest

 

Im jüdischen Kalender beginnt das Jahr 5773

Die Juden in aller Welt feiern seit Sonntagabend und bis morgen (Dienstag, 18. September) das jüdische Neujahrsfest "Rosch ha-Schana" zum Jahr 5773. OB Heinz Fenrich übermittelt dazu den Mitgliedern der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe im Namen des Karlsruher Gemeinderats und auch persönlich herzliche Glückwünsche. In seinem Schreiben bedankt sich das Stadtoberhaupt bei der Gemeinde und ihrem Vorsitzenden David Seldner "für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die wir seit Jahren miteinander pflegen".

In seiner Grußbotschaft für das Mitteilungsblatt der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden (IRG) schreibt Fenrich, es freue ihn sehr, dass es "in unserer Stadt wieder eine blühende jüdische Gemeinde gibt. Nach dem unfassbaren und schrecklichen Geschehen des Holocaust können wir heute wieder an eine jahrhundertelange Tradition des Miteinanders zwischen Manschen jüdischen und christlichen Glaubens anknüpfen." Er erinnert unter anderem daran, dass Jüdinnen und Juden bereits dem Stadtgründer, Markgraf Karl-Wilhelm von Baden-Durlach, als fleißige und innovative Menschen willkommen gewesen seien. Schon seit 1809 ist Karlsruhe Sitz des Oberrates der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden. Aber auch an antijüdische Pogrome in der Folgezeit erinnert das Stadtoberhaupt.

Fenrich wünscht den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein besinnungreiches und erfülltes Neujahrsfest Rosch ha-Schana 5773: "Mögen Sie aus den zehn Tagen, die am 26. September mit dem Jom-Kippur-Fest enden, viel Kraft für das kommende Jahr schöpfen."