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Karlsruhe: Presseportal

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6. Februar 2017

Schulbeirat: Weitere Realschule untersuchen

Auch weitere Standorte für Ganztagesgrundschulen prüfen

Die Verwaltung soll untersuchen, ob in Karlsruhe eine weitere Realschule als weiterführende Schule eingerichtet wird. Den Auftrag dazu hat der Schulbeirat erteilt, der unter Leitung von Bürgermeister Dr. Martin Lenz getagt hat.

Auch soll die Verwaltung den Bedarf und gegebenenfalls weitere Standorte für Ganztagesgrundschulen prüfen und ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Neben den zu Beginn des Schuljahrs 2017/18 bestehenden 18 Ganztagesgrundschulen – zwei in verbindlicher, 16 in Wahlform – haben weitere Schulen Konzeptionen entwickelt oder sind dabei. Für realisierbar hält das Schul- und Sportamt die Einrichtung in der Daxlander Adam-Remmele-Schule und in der Südendschule in der Südweststadt. In der Knielinger Viktor-von-Scheffel-Schule, in der die Einrichtung auch denkbar wäre, werden voraussichtlich wegen des Neubaugebiets Knielingen 2.0 alle Räume für schulische Zwecke benötigt. Ein Konzept für ein Ganztagesangebot wird mit der neuen Schulleitung erarbeitet. In Knielingen wird es in Kürze eine Stadtteilrunde mit den betroffenen Institutionen zum Thema „Schulkinderbetreuung“ geben.

Weil eine Mensa nicht eingerichtet werden kann, ist ein Ganztagesstandort in der Gartenschule in der Südweststadt derzeit dagegen nicht möglich, obwohl die Schule bereits seit längerem ein auf der Montessoripädagogik basierendes Ganztagskonzept entwickelt hat.

Die Notwendigkeit einer zusätzlichen weiterführenden Schule ergibt sich vor allem wegen der steigenden Schülerzahlen, die allerdings bei den Werkrealschulen rückläufig sind, neuen Bildungsplänen, die unter anderem zusätzliche Räume erforderlich machen könnten und der nicht mehr verbindlichen Grundschulempfehlung. Dies hat vermehrte Anmeldungen an Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen zur Folge.

In einem weiteren Thema befasst sich der Schulbeirat mit außerschulischen Kooperationen an Ganztagesgrundschulen. An diesen 18 Schulen gibt es insgesamt 126 Kooperationen in den Bereichen Schule-Sport und Schule-Kultur. Die Gesamtkosten liegen bei 164.101 Euro, von denen die Stadt 97.241 Euro trägt. Auch davon nahm der Beirat Kenntnis.

Vor Ostern, gab Bürgermeister Lenz schließlich bekannt, wird es noch eine Infoveranstaltung für die Schulen in Sachen Schulobst- und Schulgemüseprogramm sowie Schulmilchprogramm geben, die zu einem EU-Schulprogramm zusammengeführt werden sollen.