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Karlsruhe: Presseportal

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22. Dezember 2021

Eingezäunte Hundeauslauffläche: Erste Evaluation Anfang 2022

Hundeauslauffläche an der Hildapromenade

Hundeauslauffläche an der Hildapromenade

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Gesicherte Anlage in der Hildapromenade gibt es seit November

Seit November können Hundehalterinnen und Hundehalter mit ihren Tieren eine umzäunte Auslauffläche an der Hildapromenade nutzen. Dies wird sehr gut angenommen. Deutlich mehr Gassigehende lassen im Vergleich zu früher, als die Fläche zwar bereits Hundeauslauffläche, aber noch nicht umzäunt war, ihre Vierbeiner in der Anlage toben. Die Stadt Karlsruhe geht deshalb davon aus, dass auch längere Wegestrecken für das neue Angebot in Kauf genommen werden und die Fläche daher stärker frequentiert wird als ursprünglich angenommen.

In der Öffentlichkeit wird die zunächst provisorisch umzäunte Fläche kontrovers diskutiert. So gibt es neben positiven Reaktionen auch Beschwerden aus der unmittelbaren Anwohnerschaft. Diese beklagen eine permanente Lärmbelästigung durch das bis in den Abend hinein zu hörende Gebell der Hunde und fordern Abhilfe. Aus diesem Grund wird die Stadt nun früher als geplant eine erste Evaluation durchführen. Beabsichtigt ist, gleich Anfang 2022 die aktuelle Situation zu beleuchten und zu prüfen, ob Anpassungen vorgenommen werden müssen.

Zweijährige Erprobungsphase

Karlsruhe möchte innerhalb der nächsten zwei Jahre mit einer eingezäunten Hundeauslaufflächen Erfahrungen sammeln. Darauf hatte sich die Verwaltung mit dem Gemeinderat verständigt. Die sichere Auslauffläche für Hunde geht auf Anträge verschiedener Fraktionen zurück. Im Sommer war der Gemeinderat daraufhin dem Wunsch vieler Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer gefolgt und stimmte einer eingezäunten Testfläche zu. Im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen hatte das Gartenbauamt daraufhin zwei Flächen vorgeschlagen: Neben der Wiese an der Hildapromenade wurde auch ein Gelände am Schloss Gottesaue näher betrachtet. Zum Zuge kamen Kriterien, mit der die Verwaltung Flächen für den Hundeauslauf beurteilt. Dabei geht es etwa um die Wohnungsnähe, die Überschaubarkeit, die Lage abseits vom Verkehr oder auch die Vermeidung von Nutzungskonflikten (etwa mit Kinderspielplätzen, Rad- oder Fußverkehr).

Die Verwaltung plädierte für die Hildapromenade. Mit der Einzäunung könne man dort auf Konflikte durch die Nähe zum motorisierten Verkehr unmittelbar reagieren, und befriede auch die Fuß- und Radwegesituation. Als zusätzlicher Vorteil wird gesehen, dass die Fläche aus dem angrenzenden Wohngebiet gut erreichbar ist. Demgegenüber liegt die von vielen Hundehalterinnen und Hundehaltern präferierte Fläche am Schloss Gottesaue etwas abseits von Verkehrswegen. Der Bedarf an einer Einzäunung wurde dort von der Stadt daher geringer eingeschätzt.

In Karlsruhe gibt es derzeit quer übers Stadtgebiet verteilt 18 Hundeauslaufflächen auf etwa 13 Hektar Fläche. Mit Ausnahme der Probefläche an der Hildapromenade ist keine Auslauffläche umzäunt.