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Karlsruhe: Presseportal

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7. Dezember 2021

EU unterstützt Klimaanpassung in Karlsruhe

 

Cloudbasierte Wetterdaten für detaillierte Vorhersagen, Maßnahmenkontrolle und öffentliche Klimadienste

Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten halten sich hohe Temperaturen länger und auch nachts wird oft nur eine geringe Abkühlung erreicht. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der immer häufiger auftretenden Hitzewellen, fördert die EU im Programm Horizont 2020 das Projekt CityCLIM ("Next Generation City Climate Services Using Advanced Weather Models and Emerging Data Sources"). Neben Luxemburg, Valencia und Thessaloniki ist hierfür auch Karlsruhe Modellstadt und erhält für die Projektbearbeitung personelle Unterstützung. Im Projekt selbst kooperieren neben den vier europäischen Städten ein Unternehmenskonsortium unter der Leitung des Raumfahrtkonzerns "OHB System" aus Bremen sowie wissenschaftliche Arbeitsgruppen.

Nutzung cloudbasierter Wetterdaten

Die Projektpartner entwickeln über drei Jahre eine cloudbasierte Datenplattform, um speziell für Metropolregionen eigene, hochaufgelöste Wettervorhersagen zu ermöglichen. Die mit dem verbesserten Modell gemachten Berechnungen sollen der breiten Öffentlichkeit anschließend in Form von verschiedenen Wetter- und Klimadiensten zugänglich gemacht werden. Durch diese soll es unter anderem möglich werden, den Effekt von stadtplanerischen Maßnahmen als Reaktion auf den Klimawandel zu untersuchen. In diesem Zusammenhang angedacht ist zum Beispiel die Analyse der Auswirkungen von Grün- und Wasserflächen auf das städtische Klima. Denn auch die Gesundheit wird durch Wärme in Städten belastet. Das Projekt ist im Oktober 2021 gestartet.