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Karlsruhe: Presseportal

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13. September 2011, 11 Uhr

Im Stadtgebiet werden Schadbäume gefällt

 

Bei vielen kranken Bäumen ist die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet

Rund 145.400 Bäume gibt es an Karlsruhes Straßen, in öffentlichen Parks und Grünanlagen. Einer Gruppe dieser Bäume widmet sich das Gartenbauamt ganz besonders: den rund 750 so genannten Schadbäumen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der städtischen Dienststelle kontrollieren sie wegen ihrer eingeschränkten Gesundheit zweimal pro Jahr und dokumentieren Veränderungen sorgfältig. Diese Bäume leiden meistens an Pilzbefall oder weisen Faulstellen und Morschungen im Stamm- und Wurzelbereich auf.

Um das genaue Ausmaß der Schäden festzustellen, wurden die besonders betroffenen Bäume mit einem Spezialbohrer angebohrt. So lässt sich die Stärke der noch gesunden Stammwandung ermitteln. Hierbei hat das Gartenbauamt herausgefunden, dass diese Bäume nur noch wenige Zentimeter gesundes Holz besitzen und ihre Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet werden kann. Deshalb müssen an folgenden Stellen Bäume gefällt werden:

  • Am Wiesenacker (Seniorenresidenz) in Grünwettersbach sind vier Pappeln wegen fortgeschrittener Fäule an den Hauptästen nicht mehr verkehrssicher.
  • Am Alten Graben werden drei Zierkirschen entfernt, die durch massive Stock- und Astfäule ihre Bruch- und Standsicherheit verloren haben.
  • In der Neßlerstraße am Parkplatz zum Turmbergfriedhof sind die Mehlbeeren durch den zottigen Schillerporling befallen und müssen ausgetauscht werden.
  • Der Eschenschwamm und Lackporling haben die Wurzeln der Robinien in der Akazienstraße so stark beschädigt, dass ihre Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist.
  • Im Schlossgarten Durlach muss eine große Buche wegen massiver Faulstellen im Kronenbereich und unzureichender Holzfestigkeit im Stamm abgebaut werden - bis auf ein Reststammstück, das als Lebensraum für Holzbewohner erhalten bleibt.
  • Auch müssen dieses Winterhalbjahr an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit und Bestandspflege gefällt werden.
  • Wegen der Trockenheit der letzten Jahre haben Ahornbäume in der Steinhäuserstraße ihr Lebensende erreicht. Es werden an diesem Standort 12 Bäume ausgetauscht.

Das Gartenbauamt beginnt mit den Fällarbeiten im Oktober. Im Frühjahr werden dann die noch vorhandenen Wurzelstöcke ausgefräst. Die Ersatzpflanzungen erfolgen - nach Aufbereitung der Pflanzgruben - im Herbst 2012.