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Karlsruhe: Presseportal

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8. April 2020

Gemeinsame Pressemeldung von Landkreis und Stadt Karlsruhe
Jede kundige Hand hilft jetzt

 

Landrat und Oberbürgermeister appellieren an nicht in der Pflege eingesetzte Fachkräfte sich zu melden/Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen sind besonders betroffen

Ausdrücklich schließen sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup der Aufforderung des Landes Baden-Württemberg an, wonach sich alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörige pflegenaher Berufsgruppen melden sollen, um bei der Bewältigung der Corona-Krise Unterstützung zu leisten.

„Insbesondere in besonders gefährdeten oder bereits vom Virus betroffenen Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen hilft jetzt jede kundige Hand“, appellieren der Landrat und der Oberbürgermeister an die Einwohnerinnen und Einwohner von Stadt und Landkreis Karlsruhe. Melden kann man sich für die Stadt über die Internet-Adresse www.karlsruhe.de/hilf-im-heim, für den Landkreis unter www.landkreis-karlsruhe.de/hilf-im-heim. Oberbürgermeister und Landrat appellieren auch an die Hausärzte, in ihrem Engagement in den Heimen nicht nachzulassen, zumal die Kliniken bereits die zusätzliche medizinische Beratung der Ärzteschaft bekundet haben.

In Vorbereitung ist darüber hinaus, ehrenamtliche Kräfte der Rettungsorganisationen im Hinblick auf mögliche Unterstützungsleistungen einzubeziehen. Diese reichen vom Einsatz einzelner Kräfte, um vorhandenes Pflegepersonal zu stabilisieren, über den Einsatz ganzer Task-Force-Teams, falls ein größerer Teil der Mitarbeitenden von COVID-19 betroffen und nicht arbeitsfähig ist bis hin zur Unterstützung der Pflegedienstleitung.

In drei Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen in Stutensee-Friedrichstal, Stutensee-Blankenloch und Bretten-Neibsheim sind COVID-19-Infektionen aufgetreten, die neben Bewohnern auch Pflegekräfte betreffen. Um die Situation vor Ort über die vom Gesundheitsamt ergriffenen Maßnahmen hinaus zu verbessern werden auf diesem Wege zusätzliche Kräfte gesucht. Die betroffenen Pflegeheime werden bevorzugt mit Schutzmaterialien beliefert.