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Karlsruhe: Presseportal

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25. Oktober 2021

Gewässerschau am Alte Bach und Häuslesgraben

 

Tiefbauamt besichtigt zwei Gewässer im Karlsruher Norden

Das Wassergesetz des Landes Baden-Württemberg verpflichtet die Träger der Unterhaltungslast, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an den in ihrer Verantwortung liegenden Gewässern durchzuführen. Da die Stadt Karlsruhe jener Träger für den Alte Bach und den Halsrücker- und Häuslesgraben ist, besichtigt das Tiefbauamt gemeinsam mit Fachleuten anderer Ämter am Mittwoch, 3. November, die zwei Gewässer.

Interessierte sind eingeladen

Von 9 bis etwa 12 Uhr besichtigen die Fachleute den Abschnitt des Alte Bach zwischen dem Pfinzentlastungskanal und dem Ruschgraben. Treffpunkt ist die Stadtbahnhaltestelle "Reitschulschlag" (siehe Stadtplanausschnitt). Am Nachmittag von 14 bis etwa 16 Uhr steht der Halsrücker- und Häuslegraben zwischen dem Fischerhaus Knielingen und dem Hauptvorflutkanal beim Klärwerk Karlsruhe zur Begehung aus. Treffpunkt ist beim Fischerhaus Knielingen (siehe Stadtplanausschnitt).

Hochwasser-, Gefahren- und Umweltschutz

Eine Gewässerschau ist die Besichtigung eines Gewässers und bezieht die Ufer, sowie das für den Hochwasserschutz und für die ökologische Funktion notwendige Umfeld mit ein. Sie dient dazu, Probleme und Gefahren festzustellen und deren Beseitigung einzuleiten. Gefahrenquellen können unter anderen Ablagerungen wie Komposthaufen und Holzstapel oder die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in der Nähe eines Gewässers sein. Die Gewässerschau soll einen Beitrag zur Verringerung und Vermeidung von Hochwasserrisiken für die Anwohner des Alte Baches in Hagsfeld aber auch für die Unterlieger leisten. Gleichzeitig ist das Ziel, Beeinträchtigungen der ökologischen Funktionen des Gewässers zu beseitigen.

Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Gewässerschau kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Grundsätzlich ist der Träger der Unterhaltungslast dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie Anlagen am Gewässer zu betreten. Die Stadt Karlsruhe bittet die Anwohner beziehungsweise Anlieger daher um ihr Verständnis. Für Rückfragen steht das Tiefbauamt telefonisch unter 0721 133-6690 zur Verfügung.