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Karlsruhe: Presseportal

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7. Juni 2021

Pflege der Naturschutzgebiete in Neureut-Heide

Naturdenkmal Sandrasen am Grünen Weg

Naturdenkmal Sandrasen am Grünen Weg

Details und Download

 

Vandalismus sorgt für zusätzliche Kosten

Die Naturschutzgebiete in Karlsruhe-Neureut werden weiter gepflegt und wachsen. Das flächenhafte Naturdenkmal "Sandgrube Grüner Weg - West" wird nun etwa beweidet. Es liegt zwischen Grünem Weg und Goldregenweg und umfasst eine kleine Sandgrube und angrenzende Gehölzbestände. Das kleine Schutzgebiet gibt es seit Mai 2019.

Auch für das flächenhafte Naturdenkmal "Sandrasen am Grünen Weg" ist eine Flächenpflege geplant. Dieses Gebiet liegt zwischen Grünem Weg und der Straße Alte Bahnlinie. Es besteht seit Dezember 2019. Die geplanten Maßnahmen werden vom Umweltamt der Stadt Karlsruhe und einem örtlichen Landwirt umgesetzt. 

Vorschriften und Vandalismuskosten

Flächenhafte Naturdenkmale sind kleine Naturschutzgebiete. Die Gebiete in Neureut sind vergleichbar mit dem Naturschutzgebiet "Alter Flugplatz Karlsruhe". Hier gelten die gleichen Vorschriften und Verbote wie beim Alten Flugplatz. Es ist insbesondere verboten die ausgewiesenen Wege zu verlassen, auf den Flächen zu lagern, Tiere zu füttern, Pflanzen und Tiere zu entfernen oder auszusetzen oder diese zu stören.

In beiden Schutzgebieten markieren sogenannte Leiteinrichtungen die ausgewiesenen Wege. Diese wurden in den vergangenen Monaten immer wieder zerstört. Dieser Vandalismus wurde – falls möglich – angezeigt. Der Umwelt- und Arbeitsschutz muss die Leiteinrichtungen jedes Mal neu instandsetzen. Die Kosten trägt die Allgemeinheit.

Neues Schutzgebiet um Heidesee und "Drachenwiese"

Als drittes Schutzgebiet im Karlsruher Nordwesten ist am 13. Februar dieses Jahres das große Landschaftsschutzgebiet "Neureuter Feldflur" hinzugekommen. Das neue Gebiet, in dem der Heidesee sowie die "Drachenwiese" liegen, soll die Landschaft zwischen Neureut-Heide, der Badnerlandhalle und der Nordweststadt vor Zerschneidungen durch Straßen oder Baugebiete schützen. Die landwirtschaftliche Nutzung in der bisherigen Art ist weiterhin erwünscht. Zudem ist eine stille Erholungsnutzung möglich. In den kommenden Jahren sind weitere Pflegemaßnahmen zur Erhaltung und Aufwertung des Gebietes vorgesehen.