Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Presseportal

Zurück

16. Juli 2020

Selber pflücken auf Streuobstwiesen

Stadt bietet BIO-zertifizierte Früchte zu günstigen Preisen

Das Obst der eigenen Streuobstbäume verkauft die Stadt Karlsruhe kostengünstig an Selbstpflückerinnen und Selbstpflücker. Interessierte haben somit auch ohne eigenen Garten die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu betätigen, gesunde Lebensmittel zu ernten und gleichzeitig zur Förderung heimischer Streuobstbestände beizutragen.

Qualitativ entspricht das Obst höchsten Standards. Die städtischen Streuobstwiesen sind BIO-zertifiziert, das heißt, es dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- oder Düngemittel eingesetzt werden. Zudem ist es in der Regel komplett unbehandelt. Nur in Ausnahmefällen, wenn etwa eine Krankheit den Baum oder sogar den Bestand auf der Streuobstwiese gefährdet, greift das Liegenschaftsamt ein. Selbstverständlich werden auch in diesem Fall nur biologische Mittel eingesetzt.

Angebot, Planung, Ansprechpartner

Neugierig Gewordene sollten ganz einfach überlegen, welche Obstarten sie ernten möchten und wieviel sie verwerten können. Angeboten werden Äpfel, Birnen, Walnüsse, Zwetschgen und Mirabellen. Verwendungsmöglichkeiten gibt es viele. Saft pressen (lassen), Marmeladen und Kompott kochen, Dörrobst für den Winter herstellen oder Kuchen backen, alles ist möglich. Manche alte Sorten sind bis in den Mai oder Juni hinein lagerbar. Mehr als fünf Personen sollten nicht an der Ernteaktion teilnehmen, da die gängigen Abstandsregelungen auch hier eingehalten werden müssen.

Interessierte, die sich überlegt haben, was und wieviel sie ernten möchten, wenden sich am besten an einen der Feldhüter der am nächsten zum eigenen Wohnort verkauft. Mit diesem kann ein Termin und Treffen vor Ort vereinbart werden. Um das Corona-Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, darf zu diesem Termin allerdings nur eine Person kommen. Für die Feldhut zuständig sind Michael Kässinger (0151-29205557) in Daxlanden und Rüppurr, Alexander Kilian (0151- 29205555) in Durlach und Wolfartsweier, Rolf Roser (0151-29205554) in Grötzingen, Georgios Nikodimou (0151-29205552) in Hagsfeld, Robert Cieslik (0151-29205553) in Hohenwettersbach, Wettersbach und Stupferich sowie Manfred Krüger (0151-29205556) in Knielingen. Für allgemeine Rückfragen steht Nele Kemper (0721-1332380) bereit.

Trotz vieler bereits eingegangener Anfragen müssen die beliebten und jedes Jahr Ende August oder Anfang September stattfindenden Obstbaumversteigerungen coronabedingt abgesagt werden.