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Karlsruhe: Presseportal

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16. Juni 2021

Sperrmüllabholung verzögert sich in den Höhenstadtteilen

 

Falsche Müllablagerungen und hohe Sperrmüllmengen sorgen für Störung

Zweimal im Jahr erhält jeder Karlsruher Haushalt die Möglichkeit, Sperrmüll über die Straßenabholung oder zu einem vereinbarten Termin, dem "Sperrmüll auf Abruf", zu entsorgen. In der vergangenen Woche ist es aufgrund eines ungeahnt hohen Sperrmüllaufkommens sowie falscher Müllablagerungen zu Beginn der Sammlung in den Höhenstadtteilen zu Verzögerungen gekommen.

Regeln zur Sperrmüllentsorgung müssen eingehalten werden

Die Sperrmüllabholung in den Höhenstadtteilen Hohenwettersbach und Grünwettersbach am Freitag, 11. Juni, und Dienstag, 15. Juni, konnte daher nicht planmäßig stattfinden. Das vom Amt für Abfallwirtschaft (AfA) beauftragte Entsorgungsunternehmen setzt nun zusätzliche Fahrzeuge und Personal ein, um die Verzögerungen so gering wie möglich zu halten.

Ursache der Störung ist, dass die für die Abholung geltenden Vorgaben oftmals nicht beachtet wurden. Darunter zählt die auf jeweils vier Kubikmeter pro Haushalt begrenzte Sperrmüllmenge. Weiterhin dürfen nur "bewegliche" Gegenstände entsorgt werden, keine Gebäudebestandteile wie Türen, Waschbecken oder Gipsplatten. Auch Altreifen, Alttextilien oder Schadstoffe sind von der Sperrmüllsammlung ausgeschlossen. Dennoch wurden vielfach Gegenstände bereitgestellt, die nicht zum Sperrmüll gehören.

Abfall-ABC klärt auf: Nicht jeder sperrige Gegenstand ist Sperrmüll

Um in Zukunft eine möglichst reibungslose Abholung zu garantieren, bittet das Amt für Abfallwirtschaft ausdrücklich darum, dass die genannten Vorgaben eingehalten werden.

Wer unsicher ist, was zum Sperrmüll zählt, kann sich im Abfall-ABC der Stadt Karlsruhe informieren. Weitere Auskünfte zu Sperrmüll und Entsorgungsmöglichkeiten finden sich auf den Seiten des Amts für Abfallwirtschaft unter www.karlsruhe.de/abfall oder über die Behördennummer 115.