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21. Juni 2017

Keine wild lebenden Tiere füttern

Hinweisschild

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Seen in der Günther-Klotz-Anlage leiden unter der Anreicherung von Nährstoffen

Ruderboot- und Landschaftssee in der Günther-Klotz-Anlage haben schwer an Nahrungsmitteln zu verdauen. Denn das massive Füttern von Tauben, Fischen oder auch Nutrias führt zu einer Nahrungsanreicherung im Wasser, die Seen drohen „umzukippen“. Daher appelliert das städtische Gartenbauamt nun mit Schildern rund um die Seen an Bürgerinnen und Bürger, das Füttern von wild lebenden Tieren zu unterlassen. Und verweist darauf, dass das üppige Nahrungsangebot große biologische Schäden verursacht.

„Sowohl die Nutrias, als auch Fische und Vögel finden an den Seen in der Günther-Klotz-Anlage auch ohne Ihre ‚Hilfe‘ genug zu fressen“, so das Gartenbauamt. Schon jetzt sei das biologische Gleichgewicht durch Brotreste oder auch Vogelfutter erheblich gestört. Was aktuell an der beginnenden starken Algenblüte zu erkennen sei. Die Algen nehmen dem Wasser lebensnotwendiges Licht und Sauerstoff – was Tieren und Pflanzen wiederum „die Luft abdreht“.

„Füttern bringt die Stadtnatur aus dem Gleichgewicht und tötet Tiere“, bringt das Gartenbauamt seine Botschaft auf den Punkt. Und bittet: „Verzichten Sie deshalb auf das Füttern der Tiere, auch wenn ein ‚süßes‘ Nutria-Video auf Facebook viele Likes bringt.“

Überzeugungsarbeit in Sachen „Fütterungsverzicht“ möchte die Stadt in nächster Zeit auch durch den Kommunalen Ordnungsdienst vor Ort leisten.