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Karlsruhe: Presseportal

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9. August 2019

Aktion für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

"Achtung: Toter Winkel": Bürgermeister Albert Käuflein beklebt einen Bus im Beisein von Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), und Dirk Schmid, Sachgebietsleiter Fuhrpark beim Amt für Abfallwirtschaft.

"Achtung: Toter Winkel": Bürgermeister Albert Käuflein beklebt einen Bus im Beisein von Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), und Dirk Schmid, Sachgebietsleiter Fuhrpark beim Amt für Abfallwirtschaft.

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Den Warn-Aufkleber zum "Toten Winkel" bringt Dirk Schmid (Amt für Abfallwirtschaft) auf einem Müllfahrzeug an. Mit dabei: Bürgermeister Albert Käuflein und Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK).

Den Warn-Aufkleber zum "Toten Winkel" bringt Dirk Schmid (Amt für Abfallwirtschaft) auf einem Müllfahrzeug an. Mit dabei: Bürgermeister Albert Käuflein und Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK).

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"Achtung: Toter Winkel" (im Bild:  Dirk Schmid, Sachgebietsleiter Fuhrpark AfA, Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der VBK, Gunther Lott von der Verkehrslenkung im Tiefbauamt und Bürgermeister Albert Käuflein)

"Achtung: Toter Winkel" (im Bild: Dirk Schmid, Sachgebietsleiter Fuhrpark AfA, Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der VBK, Gunther Lott von der Verkehrslenkung im Tiefbauamt und Bürgermeister Albert Käuflein)

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Städtische Lkw und Busse warnen Radler mit Aufklebern vor dem "Toten Winkel"

Rechtsabbiegende Fahrzeuge verursachen immer wieder folgenschwere Unfälle, bei denen Radfahrer zu Schaden kommen. Karlsruhe beklebt daher gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) 500 Busse, Lkw und Kleintransporter, um Radfahrer und Fußgänger vor dem "Toten Winkel" zu warnen. Der Aufkleber - ein stilisierter Bus, Lkw oder Kleintransporter sowie ein Radfahrer und der Hinweis "Achtung: Toter Winkel"- wird am Heck der Fahrzeuge angebracht. Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich Bürgermeister Albert Käuflein am Donnerstag (8. August) über die Aktion zugunsten von mehr Sicherheit im Straßenverkehr. "Fußgänger und Radfahrer sind im Straßenverkehr täglich durch rechtsabbiegende Lkw, Busse und Pkw gefährdet. Hier setzen wir an", erklärt Bürgermeister Dr. Albert Käuflein.

Der Warn-Aufkleber auf größeren Fahrzeugen soll Radler und Fahrzeuglenker unmittelbar auf die Gefahr des "Toten Winkels" aufmerksam machen - auf den Bereich also, in den Fahrzeuglenker trotz Rück- und Seitenspiegels nur einen eingeschränkten Einblick haben. Damit verbunden sei die Hoffnung, so Käuflein, dass künftig weniger Unfälle im "Toten Winkel" passieren. Vor allem beim Rechtsabbiegen von Pkw, Lkw und Bussen werden schwächere Verkehrsteilnehmer übersehen und bei Unfällen immer wieder schwer verletzt - oft mit tödlichen Folgen. "Schulterblick nicht vergessen" lautet daher das Motto: Er schützt an Kreuzungen Rad- und Autofahrer vor Zusammenstößen.

Mit den Aufklebern beteiligt sich die Stadt an einer landesweiten Aktion. Der auffallende Aufkleber wurde von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) gemeinsam mit der Landesverkehrswacht (LVW BW) entwickelt. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg fördert die Maßnahme.

Nicht nur der kommunale Fuhrpark soll künftig mit "Achtung: Toter Winkel" fahren. Auch andere Lkw, Busse oder Kleintransporter können mit einem Aufkleber dazu beitragen, dass die Sicherheit im Straßenverkehr innerhalb Karlsruhes erhöht wird. Denn das Verkehrsministerium hat die Herstellung weiterer Aufkleber bereits zugesagt. Interessierte können sich unter Angabe ihrer Kontaktdaten beim Stadtplanungsamt unter bereich.v@stpla.karlsruhe.de melden.  

Weitere Informationen zum „Toten Winkel-Aufkleber“ gibt es auf den Seiten der AGFK-BW: www.agfk-bw.de/toter-winkel.