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Karlsruhe: Presseportal

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28. Juli 2020

Baukultur und nachhaltiges Bauen: Karlsruhe gestaltet mit

Prof. Dr. Karmann-Woessner

Prof. Dr. Karmann-Woessner

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Planungsamtsleiterin Prof. Dr. Karmann-Woessner Mitglied im Konvent der Bundesstiftung Baukultur

Mit Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner hat die Bundesstiftung Baukultur eine berufserfahrene Persönlichkeit gewonnen, die sich für Belange der Baukultur einsetzt. Für vier Jahre wurde die Karlsruher Leiterin des Stadtplanungsamts kürzlich als Mitglied in den Konvent berufen. In diesem zentralen Forum der Meinungsbildung der Bundesstiftung bringe sie "die kommunale Erfahrungsperspektive und Planungserfahrung ein", so Prof. Karmann-Woessner. Mit Planungspraxis und konzeptioneller Stärke hat Karlsruhe bei der Bundesstiftung bereits in jüngerer Zeit auf sich aufmerksam gemacht. So hatte Stiftungsvorstand Reiner Nagel das Räumliche Leitbild begleitet und zum Thema Radverkehr den fachlichen Austausch in Karlsruhe gesucht - auch die Baukulturwerkstatt "Stadt und Fahrradmobilität" fand 2018 in Karlsruhe statt. Themen, die sich im aktuellen Baukulturbericht 2020/2021 "Öffentliche Räume" wiederfinden, der als Handlungsempfehlung an Bundeskabinett und Bundestag geht.

Erste kommunale Vertreterin im Präsidium der DGNB

Die Mitarbeit an der "Standortbestimmung zur gebauten Umwelt", so der Anspruch der Bundesstiftung, wird Karmann-Woessner in die Karlsruher Stadtplanung ebenso einbringen wie die Aspekte, dass sie seit Sommer 2019 im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mitgestaltet. Als erste kommunale Vertreterin möchte sie sich in Europas größtem Netzwerk für nachhaltiges Bauen unter anderem mit einer "Zertifizierungs-Variante dafür einsetzen, dass Kommunen trotz kleinerer städtischer Haushalte aufgrund der Corona-Folgen das ganze Spektrum der Nachhaltigkeit bedienen können". Besonderes Augenmerk bleibt aber die Zertifizierung der Prozesskultur. Hier bringe Karlsruhe über die IQ-Prozesse als Form der übergreifenden Verwaltungszusammenarbeit und mit den partizipatorischen Formaten lange vor den eigentlichen Wettbewerben oder Planverfahren eine breite Erfahrungspalette ein.