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Karlsruhe: Presseportal

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23. August 2017

Bürgerforum zum Testfeld Autonomes Fahren in Karlsruhe

 

OB Mentrup lädt vor Inbetriebnahme der ersten Praxis-Module ins „Südwerk“ ein

Hinter den Kulissen wird seit 2016 auf vielen Ebenen das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) aufgebaut. Ende 2017 sollen nun erste Module des Testfelds in Karlsruhe in den Probebetrieb gehen. Im Vorfeld lädt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup für Freitag, 6. Oktober, um 17.30 Uhr zum öffentlichen Bürgerforum „Testfeld Autonomes Fahren in Karlsruhe“ ins Bürgerzentrum „Südwerk“, Henriette-Obermüller-Straße 10, ein. Mentrup sowie Fachleute aus dem „TAF-Konsortium“ informieren dann über die Vorarbeiten und die Vorbereitung der ersten Verkehrsflächen für vernetztes und automatisiertes Fahren. Nach einführenden Referaten sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an Thementischen mit Vertretern des Testfeld-Konsortiums ins Gespräch zu kommen. Details zum Ablauf des Bürgerforums werden rechtzeitig bekanntgegeben. Weitere Informationen zum Testfeld Automatisiertes Fahren finden sich im Internet unter taf-bw.de.

 

Zum Hintergrund: Das Testfeld Autonomes Fahren wird durch ein Konsortium aus Stadt Karlsruhe, dem Karlsruher Verkehrsverbund KVV, dem FZI Forschungszentrum Informatik, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, der Hochschule Heilbronn und der Stadt Bruchsal sowie weiteren assoziierten Partnern getragen. Testfeldbetreiber ist der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Für Konzeption, Planung und Ausbau des Testfelds stellt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg dem Konsortium 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit Hilfe des Testfelds sollen Fahrzeugsysteme für automatisiertes und vernetztes Fahren im realen Straßenverkehr getestet und entwickelt werden. Dazu werden Verkehrsflächen unterschiedlichster Art für das automatisierte und vernetzte Fahren vorbereitet, unter anderem hochgenaue 3-D-Karten erzeugt sowie Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs und dessen Einflussfaktoren installiert. Weiterhin erhalten die Nutzer Informationen über die Schaltungen der Ampeln und die Bewegungen im Bus-, Stadt- und Straßenbahnverkehr.