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Karlsruhe: Presseportal

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21. September 2017

Bürgerforum zum Testfeld Autonomes Fahren (TAF) in Karlsruhe

Testfeld Autonomes Fahren in Baden-Württemberg

Testfeld Autonomes Fahren in Baden-Württemberg

Details und Download

 

TAF geht Ende des Jahres in den Probebetrieb/Vorstellung des Testfelds am 6. Oktober im Südwerk

In der Oststadt steht die Kreuzung von Ostring und Durlacher Allee für die öffentlich sichtbaren Vorarbeiten für das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW). Über die ersten Module des Testfelds für den Ende 2017 startenden Probebetrieb und über alle weiteren mit TAF in Karlsruhe zusammenhängenden Fragen informiert die Stadt beim Bürgerforum am Freitag, 6. Oktober. Das auf gut zwei Stunden angelegte Forum „Testfeld Autonomes Fahren in Karlsruhe“ beginnt um 17.30 Uhr im Bürgerzentrum „Südwerk“, Henriette-Obermüller-Straße 10.

Nach einleitenden Worten durch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup beleuchten Fachleute aus dem TAF-Konsortium zunächst im Plenum verschiedene Facetten des Testfelds. Danach stehen die Referenten sowie weitere Akteure des Forschungs- und Praxisprojektes an Thementischen für Fragen zur Verfügung.

Den Einstieg in das „Testfeld Autonomes Fahren in Karlsruhe“ übernimmt Prof. Dr. J. Marius Zöllner (Vorstandsmitglied am federführenden FZI Forschungszentrum Informatik am KIT Karlsruher Institut für Technologie). Zöllner bringt den Forums-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern insbesondere Wissenschaft und die Forschung in diesem Bereich nahe. Bürgermeister Michael Obert geht anschließend auf die Verknüpfung von Forschung und Praxis ein und stellt die Aktivitäten der Stadt Karlsruhe für das Testfeld vor. Ascan Egerer (Technischer Geschäftsführer der VBK und AVG) erläutert für den zukünftigen Testfeldbetreiber, den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), wie der Betrieb der Teststrecken vorgesehen ist.

Drei Thementische

Wer nach den Einstiegsreferaten einzelne Aspekte weiter vertiefen möchte, kann an einem der drei Thementische zu „Flächenkulisse in Karlsruhe“, zu „Technik und Sicherheit“ und zu „Recht und Datenschutz“ das Gespräch mit Vertretern der am Testfeld-Aufbau beteiligten Einrichtungen suchen. Hier werden Interessierten neben Visualisierungen auch weitere Informationen geboten. An den Thementischen stehen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, Karlsruher Institut für Technologie KIT und FZI Forschungszentrum Informatik Rede und Antwort. Vorbereitet werden weitere Anschauungsmaterialien und –objekte rund um das Testfeld-Thema.Vor dem Südwerk präsentiert etwa die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft erstmals eine ihrer Straßenwetterstation, die für das Testfeld aufgebaut werden.

Die Moderation des Abends hat Ute Kinn vom Büro GRiPS übernommen.

Themen vorab an die Stadt mailen

Das Testfeld Automatisiertes Fahren findet sich im Internet unter taf-bw.de. Die Seiten geben unter anderem über FAQs bereits einen ausführlichen Überblick über das Testfeld. Themen und Fragen zum Testfeld, die am 6. Oktober an den Thementischen aufgegriffen werden sollen, können Bürgerinnen und Bürger bereits vorab an die E-Mailadresse buergerforum@karlsruhe.de schicken.

 

Zum Hintergrund: Das Testfeld Autonomes Fahren wird durch ein Konsortium aus Stadt Karlsruhe, dem Karlsruher Verkehrsverbund KVV, dem FZI Forschungszentrum Informatik, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, der Hochschule Heilbronn und der Stadt Bruchsal sowie weiteren assoziierten Partnern getragen. Testfeldbetreiber ist der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Für Konzeption, Planung und Ausbau des Testfelds stellt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg dem Konsortium 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit Hilfe des Testfelds sollen Fahrzeugsysteme für automatisiertes und vernetztes Fahren im realen Straßenverkehr getestet und entwickelt werden. Dazu werden Verkehrsflächen unterschiedlichster Art für das automatisierte und vernetzte Fahren vorbereitet, unter anderem hochgenaue 3-D-Karten erzeugt sowie Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs und dessen Einflussfaktoren installiert. Weiterhin erhalten die Nutzer Informationen über die Schaltungen der Ampeln und die Bewegungen im Bus-, Stadt- und Straßenbahnverkehr.