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Karlsruhe: Presseportal

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23. März 2012

Karlsruhe ist die einzige deutsche Stadt mit zwei TGV-Anbindungen

 

Erster TGV-Halt der neuen Hochgeschwindigkeitsverbindung Marseille - Frankfurt

Begleitet von den Klängen des Stadtjugendorchesters lief heute Nachmittag im Karlsruher Hauptbahnhof auf Gleis 4 der erste TGV der neuen Hochgeschwindigkeitsdirektverbindung Marseille - Frankfurt ein. Mit an Bord waren der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube, Barbara Dalibard, Generaldirektorin der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, sowie der EU-Koordinator Prof. Pétér Balázs.

"Mit dieser Verbindung wird Karlsruhe ein ganzes Stück europäischer", freute sich Oberbürgermeister Heinz Fenrich bei der Begrüßung der Gäste, die viele Reisende an den Bahnsteigen mit großem Interesse verfolgten. "Wir sind jetzt die einzige Stadt Deutschlands, von der man mit dem TGV in jede Himmelsrichtung reisen kann", hob Fenrich weiter darauf ab, dass Karlsruhe zum richtigen TGV-Knoten geworden sei, nachdem man nun neben der Ost-West-Verbindung Paris - Bratislava auch noch den Halt an der Strecke Marseille - Frankfurt biete. Damit werde Karlsruhe noch mehr zum Tor zu Frankreich. "Ich hoffe, die Strecke wird gut angenommen, damit schon bald nicht nur ein, sondern mehrere Züge täglich in jede Richtung eingesetzt werden müssen", wünschte OB Fenrich der neuen Linie viel Erfolg.

Nach acht Minuten war der Halt in Karlsruhe auch schon beendet und der TGV verließ, nun mit Fenrich an Bord, den Hauptbahnhof. Auf dem Weg nach Frankfurt unterzeichnete der OB in seiner Eigenschaft als Präsident der Initiative Magistrale für Europa zusammen mit Roland Ries, dem Präsidenten der Vereinigung TGV Est und Bürgermeister von Strasbourg sowie Marie-Guite Dufay, der Präsidentin der Vereinigung TGV Rhin-Rhone Méditerannée Marie-Guite, eine "Europäische Erklärung für die Weiterentwicklung der Eisenbahnverbindungen zwischen Frankreich und Deutschland". Hinsichtlich der Schienen-Infrastrukturen fordern die Unterzeichner darin ausdrücklich den weiteren Ausbau der Bahn-Infrastruktur, dazu gehört auch die Modernisierung der Eisenbahnverbindung zwischen Kehl und Appenweier sowie der Bau des Rastatter Tunnels auf der Strecke Straßburg-Karlsruhe.

(Die vollständige Erklärung ist über den obigen Link abrufbar)