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Karlsruhe: Presseportal

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8. Januar 2020

Ettlinger Tor - Südwestseite: Werkstattverfahren beginnt

Schrägbild Ettlinger Tor

Schrägbild Ettlinger Tor

Details und Download

 

15. Januar im Südwerk/Mehrere Inputvorträge/Planungsbüros stellen sich vor

Es geht los: Am 15. Januar beginnt das Werkstattverfahren für das städtebauliche Entwicklungskonzept Ettlinger Tor – Südwestseite. Ab 17.30 Uhr ist die Bürgerschaft eingeladen, sich im "Südwerk Bürgerzentrum", Henriette-Obermüller-Straße 10, umfassend über den Prozess zu informieren.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sorgen im ersten Teil der moderierten Auftaktveranstaltung mehrere Inputvorträge dafür, dass die Ausgangssituation des Areals und des Karlsruher Landratsamtes umfassend dargestellt werden. Dr. Gerhard Kabierske (KIT / Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau) spricht über die bauhistorische Entwicklung des Ettlinger Tors. Ergänzend dazu erläutert Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner (Leiterin Stadtplanungsamt Karlsruhe) die aktuelle städtebauliche Situation des Ortes. Einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand des Gebäudeensembles des Landratsamtes gibt Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (Landratsamt Karlsruhe) und Dr. Claudia Baer-Schneider (Landesamt für Denkmalpflege) beleuchtet die denkmalrechtliche Situation des Gebäudekomplexes.

Bürgermeister Fluhrer stellt Aufgabenstellung vor

Im zweiten Teil des Abends präsentiert Bürgermeister Daniel Fluhrer die Aufgabenstellung des Werkstattverfahrens. In sie eingeflossen sind die Rahmenbedingungen des Ortes und der Umgebung sowie die Vorstellungen und Bedarfe von Stadt und Landkreis. Sie bildet die Grundlage für die Erarbeitung der neuen Konzeption des Areals. Daran anschließend stellen sich die vier beauftragten Planungsbüros berchtoldkrass space&options (Karlsruhe), COBE Berlin GmbH, Max Dudler Architekten AG (Zürich) und MVRDV (Rotterdam) vor. Vertreter der renommierten Büros erklären ihre Herangehensweise an ein derartiges Projekt.

Für direkte Rückfragen aus der Bürgerschaft ist ausreichend Zeit eingeplant. Nach Ende des offiziellen Teils - gegen 20.30 Uhr - können sich Interessierte an Thementischen zu den vorgestellten Themenblöcken mit den jeweiligen Experten und den Planungsbüros austauschen.

Beteiligung im Begleitgremium

Eine wichtige Funktion im Verfahren nimmt das Begleitgremium ein. Es setzt sich aus Fachleuten, Stadt und Gemeinderat, Landkreis und dem Land Baden-Württemberg sowie Vertretern bürgerschaftlicher Gruppierungen zusammen. Das Gremium soll den Planungsbüros mit seinem fachlichen und örtlichen Wissen zur Seite stehen, aber auch die lokalen und politischen Sichtweisen und Vorstellungen in die Diskussion um die beste Entwicklung des Ortes einbringen. Während der Werkstatttermine gibt das Begleitgremium in der offenen Diskussion mit den Planungsbüros Hinweise und formuliert nach der öffentlichen Abschlussveranstaltung am 3. Juli aus den finalen Konzeptideen der Büros eine Empfehlung für den Gemeinderat.

Im Begleitgremium sind jeweils zwei Plätze für die betroffene Nachbarschaft und besonders interessierte Bürgerinnen und Bürger vorgesehen, die sich eng im Verfahren beteiligen möchten. Im Vorfeld wird die Anwohnerschaft mit einem Informationsblatt (Verteilung über Briefkästen) direkt informiert. Interessierte können sich am Abend der Auftaktveranstaltung vor Ort anmelden, die Vergabe der insgesamt vier Plätze erfolgt per Losverfahren.

Projektmailadresse: Rückfragen zum Werkstattverfahren

Zum Start des Werkstattverfahrens am 15. Januar wird die Projektemailadresse (ettlingertor@karlsruhe.de) freigeschaltet. Sie kann seitens der Bürgerschaft für Rückfragen und Anregungen genutzt werden, die direkt in das Verfahren einfließen. Die Fragen werden nach der Beantwortung auch auf dem Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Karlsruhe (https://beteiligung.karlsruhe.de/) eingestellt. Auf dem Laufenden halten können sich Interessierte zudem über Video-Clips. Diese dokumentieren das Werkstattverfahren. Ein erster kann ab sofort über die Projektseite sowie Soziale Medien der Stadt Karlsruhe abgerufen werden. Ausführliche Informationen finden Interessierte auf der Projektseite www.karlsruhe.de/ettlingertor.