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Karlsruhe: Presseportal

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21. März 2019

Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas nimmt Form an

Zwischenbericht im Planungsausschuss

Einen Projektstandsbericht zum Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas (KaWoPa) nahmen die Mitglieder des Planungsausschusses am 14. März zur Kenntnis.

Derzeit ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in der Fächerstadt mit Hilfe von Luftbildern, die dann evaluiert und bewertet werden. In einem letzten Schritt findet eine Ortsbegehung statt. Ziel dieses vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderten Projekts ist eine Übersicht darüber, wo im Stadtbereich noch Innenentwicklungsmöglichkeiten bestehen. Bezuschusst wird außerdem ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll stadtweit einsetzbar sein.

Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder minderbebaut sind oder abweichend genutzt werden. Zudem geht es um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. In ihrem Zwischenbericht hat die Stadtverwaltung 2.500 Gebäude mit aktivierbarem Wohnpotenzial identifiziert. Zur endgültigen Qualifizierung dieser Flächen stehen nun weitere Schritte an, etwa Expertengespräche oder Fallbeispieluntersuchungen. Die Erstellung des Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlasses und des Aktivierungsleitfadens soll im Herbst 2019 fertig sein. Der Abschluss des gesamten Projektes inklusive des musterhaften Prozesses der Aktivierung wird für Anfang 2020 erwartet.