Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Presseportal

Zurück

21. Dezember 2017

Neuer Anlauf für Energie-Accelerator

Wirtschaftsförderungsausschuss empfiehlt Unterstützung für Netzwerk

Um die Anerkennung und Förderung als "Start-up-Accelerator" (Beschleuniger) hatte sich das Netzwerk Fokus.Energie unter Beteiligung der Wirtschaftsförderung 2016 beim Landeswirtschaftsministerium beworben. Diese erteilte dem Projekt jedoch eine Absage für Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Nun hat die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums landeseigene Fördermittel in Aussicht gestellt. Fokus.Energie bittet hierfür auch die Stadt Karlsruhe um Bezuschussung für die Jahre 2017 bis 2019 und präsentierte dem Wirtschaftsförderungsausschuss in jüngster nichtöffentlicher Sitzung und unter Leitung von Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz den Stand der Dinge.

Das Gremium empfahl diese Finanzspritze einstimmig – die Unterstützungszusage ist Voraussetzung für die Vollständigkeit des Förderantrags. Der Wirtschaftsförderungsausschuss erkannte das Konzept als "in sich schlüssig" an, das insbesondere dem Vernetzungsgedanken mit den weiteren Kernkompetenzen IT, Engineering und künstliche Intelligenz am Standort Rechnung trage, und so eine langfristige Wachstumsperspektive für Land und Standort bieten könne.

Vertiefter Austausch mit Partnerstadt

Wirtschaftsbrücken bauen will die Stadt Karlsruhe auch weiterhin mit der Partnerstadt Nottingham in Großbritannien – und das noch intensiver als bisher. Gerade vor dem Hintergrund des anstehenden Brexit bemühen sich die beiden Stadtverwaltungen um einen vertieften Austausch in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft. Diesem Ansinnen  - das auch "positive Effekte für die Stadt" mit sich bringt, wie Bürgermeisterin Luczak-Schwarz warb – und den damit verbundenen Kosten stimmte der Wirtschaftsförderungsausschuss zu.