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Karlsruhe: Presseportal

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10. Mai 2021

Online-Beteiligung für Innenstadt-Projekt startet am 12. Mai

Leitprojekt ÖRMI

Leitprojekt ÖRMI

Details und Download

 

"Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt" (ÖRMI)

Ab Mittwoch, 12. Mai, können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über das Beteiligungsportal der Stadt Karlsruhe das Leitprojekt "Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt", kurz ÖRMI, mitgestalten. Bis zum 30. Mai stehen dort ein Fragebogen und eine interaktive Karte bereit, über die eigene Beobachtungen und Hinweise, Ideen und Vorschläge zur Entwicklung und Verteilung des öffentlichen Raumes in der Innenstadt benannt werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Alle Vorschläge werden anschließend ausgewertet und geprüft, ob und wie diese in die Konzeption eingebracht werden können bzw. welche Anforderungen aus den Beiträgen für das Konzept resultieren.

Das Format der Online-Beteiligung wurde unter anderem auch deshalb gewählt, weil sich die ursprünglich geplanten Aktionen aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bisher noch nicht durchführen ließen. So sollten beispielswiese im November 2020 an mehreren Tagen und an verschiedenen Orten in der Fußgängerzone gelbe Mitmach-Pavillons stehen. In den Pavillons wollten die Planerinnen und Planer mit Passantinnen und Passanten unter dem Motto "Platz für mehr" zu den Themen öffentlicher Raum und Mobilität in der Innenstadt ins Gespräch kommen. Das Format ist nun in den Herbst dieses Jahres verschoben und wird entsprechend bekannt gemacht, sobald konkrete Daten vorliegen.

 

Hintergrund zu ÖRMI

Für das nach Fertigstellung der Kombilösung neue Gesicht der Innenstadt soll im nächsten Schritt ein Konzept für die Ausgestaltung der öffentlichen Räume und der Mobilität in der City entstehen. Dies zu entwickeln, ist das Ziel des IQ-Leitprojekts Öffentlicher Raum und Mobilität der Innenstadt (ÖRMI).

Wesentliche Impulse verspricht sich die Stadt von einer hochkarätigen Bürogemeinschaft, die sie im August letzten Jahres damit beauftragte, sowohl alle bisherigen Einzelkonzepte der Innenstadt zusammenzuführen als auch innovative und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Die Bürogemeinschaft besteht aus den drei namhaften Planungsbüros Gehl (Kopenhagen, Stadtplanung und Strategie), Argus (Hamburg, Verkehrsplanung) und Weeber+Partner (Stuttgart, Beteiligung). Die Federführung dabei hat Gehl. Das international anerkannte Büro steht dafür, weltweit bei seinen Konzepten immer das öffentliche Leben und den menschlichen Maßstab in den Mittelpunkt zu rücken.

In enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie unter Beteiligung der Öffentlichkeit soll die Bürogemeinschaft Lösungen für alle Verkehrsarten und anstehende Mobilitätsfragen sowie für die Nutzung des öffentlichen Raums im Untersuchungsgebiet aus der Perspektive der davon Betroffenen erarbeiten. Der Fokus soll auf Aufenthalts- und Lebensqualität liegen: Die Themen Parken, Belieferung, autofreie Innenstadt, Rad- und Fußverkehr werden über die Fortführung des Plätze- und Höfekonzepts (2003) sowie auf der Basis von Überlegungen zu Hierarchien darin integriert betrachtet.

Die Bearbeitung durch die Büros soll etwa eineinhalb Jahre dauern. Um erste Ideen und Überlegungen noch während der Laufzeit zu erproben, gibt es 2021 sogenannte Reallabore im öffentlichen Raum.