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Karlsruhe: Presseportal

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27. November 2019

Verkehr läuft im Advent ein wenig anders

 

Von Stadt erarbeitetes Konzept erfordert feinfühlige Änderungen der Abläufe im Zentrum

Die Stadt hat das Konzept, das sie zur Abwicklung des Verkehrs in der Vorweihnachtszeit und über die Jahreswende umsetzt, auf mehreren Stufen aufgebaut. Zunächst soll das Angebot zur kostenfreien Nutzung des ÖPNV im gesamten Stadtgebiet (Wabe 100) und auf den Linien S 1/S 11 und S 2 an den Samstagen im Advent als übergeordnete Stufe zur Stauvermeidung greifen. Auch an den Wochentagen empfiehlt die Stadt Autofahrern den Umstieg auf die Bahn an einem der 15 Park-and-Ride-Plätze (P&R). Darüber hinaus hat sie auf dem Messplatz an der Durlacher Allee ein P&R-Areal für die Adventszeit eingerichtet.

Digitalen Anzeigetafeln folgen

Digitale Anzeigetafeln lenken Kraftfahrzeugfahrer, die von außen kommen, zunächst auf dem leistungsfähigen Straßennetz zu den über die Verkehrsüberwachung gemeldeten freien Zufahrtskanälen. Danach weisen die Schaubilder zu den P&R-Möglichkeiten außerhalb der City. Besonders geeignet sind neben dem Messplatz an der B 10 die Plätze beim Bahnhof Mühlburg (B 36), am Fächerbad (L 560) und bei der Europahalle (L 605). Dort wird zusätzlich zum bestehenden Parkplatzareal an den Samstagen im Advent die Gebührenpflicht in der Hermann-Veit-Straße und in der Steinhäuserstraße aufgehoben.

Die Kriegsstraße meiden

Diejenigen, die trotz der vielfältigen Gelegenheiten nicht in die Bahn umsteigen, treffen weiter im Zentrum wieder auf digitale Anzeigen. Die zeigen die Zufahrt in Parkhäuser an, die nicht direkt an der Kriegsstraße liegen, etwa Kongresszentrum, Kronenplatz oder Schlossplatz. Parallel dazu bietet das Parkleitsystem die aktuellen Belegzahlen. Die Kriegsstraße sollten Autofahrer meiden, deren Aufnahmefähigkeit ist zwischen Ettlinger Tor und Karlstor durch die Baufeldentwicklung der Kombilösung deutlich eingeschränkt.

Zentrum bei Heimfahrt entlasten

Auf der Karl-Friedrich-Straße lenkt eine digitale Anzeige diejenigen, die mit dem Auto aus dem Zentrum heraus wollen, geradeaus in den leistungsfähigen Kreuzungskern des Ettlinger Tors. Von dort können sie sowohl nach Süden zum Schwarzwaldkreuz auf die Südtangente als auch nach Osten zum Mendelssohnplatz, im weiteren Verlauf über die B 10 zu den Anschlussstellen der A 5 fahren.

Da auch die Karl-Friedrich-Straße im staugefährdeten Bereich liegt, gibt es gleich zwei "Überdruckventile". Zum einen können Ausfahrende aus den Parkhäusern Friedrichsplatz und Karstadt, welche die Ausfahrt über die Hebelstraße vorgegeben haben, über Kreuzstraße – Zähringerstraße die Adlerstraße erreichen, zum anderen ist die direkte Ausfahrt vom Rondellplatz über den Lidellplatz in der Markgrafenstraße zur Fritz-Erler-Straße möglich. Zum Schutz der Fußgänger gilt allerdings die in Fußgängerzonen zulässige Geschwindigkeit von sieben Stundenkilometern, oder explizit ausgeschildert am Lidellplatz zehn Stundenkilometer.

Am Mendelssohnplatz stehen wieder alle Fahrbeziehungen zur Verfügung. Deshalb ist in der Markgrafenstraße die Fahrstreifeneinteilung vor der Einmündung zur Fritz-Erler-Straße geändert.

 Posten überwachen Verkehrsstrom

An den Zufahrten zum Parkhaus des Ettlinger Tor Centers wird die Zufahrt von der Kriegsstraße aus von Mittwochnachmittag bis Samstagabend gesperrt. Posten überwachen den Verkehrsstrom und weisen bei ausgebuchtem Parkhaus zu weiteren Abstellmöglichkeiten. Die Stadt appelliert an die Verkehrsteilnehmer, nicht vor dem Parkhaus auf die Freischaltung zu warten, sondern gleich die nächstgelegene Abstellmöglichkeit anzusteuern. Die Parkareale sind miteinander verbunden.

Alle Maßnahmen sind bis zum 7. Januar in Betrieb. Verkehrsdaten in Echtzeit und somit Überblick zu Verkehrslage, Auslastung der Parkhäuser und zu den ÖPNV-Abfahrtszeiten gibt es über die App KA-Mobil.