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Karlsruhe: Presseportal

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18. Februar 2019

Waldstadt: Königsberger Straße erhält Bebauungsplan

 

Planungsausschuss tagte nichtöffentlich

Als Grundlage für einen künftigen Bebauungsplan in der Königsberger Straße soll der Rahmenplan Waldstadt-Waldlage herangezogen werden. Dafür sprach sich mehrheitlich der gemeinderätliche Planungsausschuss am 14. Februar unter Vorsitz von Baubürgermeister Daniel Fluhrer aus.

Bereits 2015 hatte der Karlsruher Gemeinderat den städtebaulichen Rahmenplan verabschiedet, der innerhalb der Waldstadt neuen Wohnraum schaffen und dabei den Charakter des bestehenden Stadtgefüges erhalten soll. Hierzu war die Öffentlichkeit in den Entwicklungsprozess eingebunden und soll auch mit einer Bürgerveranstaltung zum Bebauungsplan wieder frühzeitig involviert werden. Der Rahmenplan dient dabei lediglich als Orientierung, die Umsetzungsmöglichkeiten werden im Laufe des Verfahrens noch einmal geprüft. Hierbei sollen auch Bedenken des Bürgervereins Waldstadt berücksichtigt werden, die sich etwa auf Geschosshöhen und Stellplatzschlüssel beziehen. Der Bürgerverein positioniert sich für eine "Nachverdichtung in verträglichem Maße".

Planungswettbewerb in Aussicht

Mitte des Jahres möchte die Stadt gemeinsam mit dem Vorhabenträger Volkswohnung einen Planungswettbewerb ausschreiben. Den Anfang soll dann der Westteil als erster Entwicklungsbaustein machen. Insgesamt sollen in der Königsberger Straße durch einen Mix aus Neu- und Rückbau 300 zusätzliche Wohnungen entstehen. Dazu kommen neue Flächen für Dienstleistung, Handel und Gastronomie im Westen, außerdem neue gemeinschaftliche Angebote und Treffpunkte entlang der Straße, die das Wohnumfeld aufwerten sollen.

Auch die Pläne für die Königsberger Straße sollen sich ins Gesamtziel einfügen, zukunftsfähige Quartierszentren in den westlichen Bereichen mit höherer städtebaulicher Dichte zu erhalten, die Aufenthalts- und Erholungsräume entlang der Waldstadtpromenade als "Grüne Mitte" zu stärken oder auch die Vernetzung der Quartiere zu optimieren.