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Karlsruhe: Presseportal

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24. März 2011, 11 Uhr

Am Sonntag fällt Entscheidung über neuen Landtag

 

Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet / Karlsruher Ergebnisse im Internet


In wenigen Tagen fällt die Entscheidung, wer in den 15. Landtag von Baden-Württemberg einzieht. Bei der Landtagswahl am Sonntag, 27. März, sind in der Fächerstadt laut Kreiswahlleiter Oberbürgermeister Heinz Fenrich rund 203 000 Wahlberechtigte aufgerufen (6 500 mehr als 2006) zu entscheiden, wer aus den Karlsruher Wahlkreisen 27 und 28 künftig in Stuttgart vertreten sein wird. Zur Landtagswahl ist Baden-Württemberg in 70 Wahlkreise eingeteilt. Mit dem Wahlkreis 27 Karlsruhe I (Ost) und dem Wahlkreis 28 Karlsruhe II (West) entfallen auf die Fächerstadt zwei davon. Diese wiederum sind in insgesamt 193 Urnenwahlbezirke und 50 Briefwahlbezirke unterteilt.

Das Verfahren bei der Wahl zum Landtag von Baden-Württemberg vereinigt die Persönlichkeitswahl (Kandidatur in den Wahlkreisen) mit den Grundsätzen der Verhältniswahl (Berücksichtigung des Stimmerfolgs der Parteien). Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Stimme. Diese eine Stimme wird zweifach gewertet: Zum einen wird ermittelt wie viele Sitze einer Partei im Landtag zustehen, zum anderen wird festgestellt, welche Bewerber dieser Partei einen Sitz erhalten. Es kommen nur Bewerberinnen und Bewerber in den Landtag, die sich in einem Wahlkreis zur Wahl stellen. Landeslisten wie bei Bundestagswahlen gibt es nicht.

Je zehn Bewerbungen um Einzug

Für das Direktmandat im Wahlkreis 27 Karlsruhe I (Ost) bewerben sich zehn Kandidatinnen und Kandidaten: Manfred Groh (CDU), Johannes Stober (SPD), Dr. Gisela Splett (GRÜNE), Thomas Hock (FDP), Rashid Zubair (BIG), Elwis Capece (DIE LINKE), Rainer Haag (REP), Nelly Rühle (NPD), Heike Rohrer (ödp), Martin Bartsch (PIRATEN). Für das Direktmandat im Wahlkreis 28 Karlsruhe II bewerben sich ebenfalls zehn Kandidatinnen und Kandidaten: Katrin Schütz (CDU), Regina Schmidt-Kühner (SPD), Alexander Salomon (GRÜNE), Dr. Ulrike Heiden (FDP), Ertugrul Sahinbas (BIG), Michael Fischer (DIE LINKE), Ursula Holzwarth (REP), Siegfried Gärttner (NPD), Dirk Uehlein (ödp) und Uwe Lancier (PIRATEN).

Benachrichtigungskarte mitbringen

Die Wahlberechtigten können nur in dem Wahlraum des Wahlbezirks abstimmen, in dessen Wählerverzeichnis sie eingetragen sind. Eine Ausnahme besteht für Personen, die im Besitz eines Wahlscheins sind. Wer einen solchen vom Wahlamt ausgestellten Wahlschein hat, kann an der Abstimmung durch persönliche Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlbezirk seines Wahlkreises teilnehmen. Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das städtische Wahlamt ist für die Herausforderungen gerüstet: Insgesamt 1 900 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sind ehrenamtlich in den beiden  Wahlkreisen im Einsatz. Die Wahlbezirke sind in 79 Wahlgebäuden - meist Schulen - untergebracht. Zum Urnengang sollten die Wahlberechtigten Benachrichtigungskarte und Personalausweis mitbringen. Im Wahllokal erhalten sie zunächst den Stimmzettel und füllen ihn dann in der Wahlkabine aus. Einen Umschlag für den Stimmzettel gibt es bei der Urnenwahl nicht. Deshalb sollten die Wählerinnen und Wähler, so Wahlamtsleiterin Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig, "ihren Stimmzettel noch in der Wahlkabine so falten, dass ein Außenstehender beim Weg zur Urne und bei der Stimmabgabe nicht erkennen kann, wie gewählt wurde".

Briefwähler sollten sich sputen

Diejenigen, die noch ihre Stimme per Briefwahl abgeben wollen, können nur noch bis Freitag, 25. März, in Bürgerbüros, Ortsverwaltungen und beim Stadtamt Durlach zu den üblichen Dienstzeiten sowie im Briefwahlbüro im Neuen Ständehaus (am Freitag von 8 bis 18 Uhr) den Antrag dazu stellen und die Unterlagen abholen. Das Wahlamt empfiehlt, dann auch gleich vor Ort zu wählen und weist darauf hin, dass Wahlbriefe spätestens am Sonntag bis 18 Uhr im Wahlamt, Zähringerstraße 61, sein müssen. Weitere Infos zur Landtagswahl in Karlsruhe gibt es im Internet unter www.karlsruhe.de auf den Seiten des Wahlamts. Dort können sich Interessierte auch am Sonntag über die aktuellen Zwischenergebnisse und später über das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl in Karlsruhe auf dem Laufenden halten.