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Karlsruhe: Presseportal

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25. Februar 2011

Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird am Sonntag im Rheinhafen entschärft

Sperrbereich Bombenentschärfung - Luftbild

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Sperrbereich Bombenentschärfung - Karte

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Südtangente ist ab 9.30 Uhr bis voraussichtlich 12 Uhr gesperrt

Im Rheinhafen bereitet der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Baden-Württemberg die Entschärfung einer Bombe vor. Die eigentliche Entschärfung ist für Sonntag, 27. Februar, vorgesehen. Dann wird um den Fundort auf dem Betriebsgelände der Verkehrsbetriebe (VBK) in der Wikinger Straße in einem Radius von 500 Metern eine Schutzzone eingerichtet. Davon betroffen ist die Südtangente, die ab 9.30 Uhr bis voraussichtlich 12 Uhr zwischen den Aus- und Einfahrten Mühlburg/Rheinhafen und den Ein- und Ausfahrten Knielingen in beide Richtungen gesperrt wird. Die Umleitung erfolgt über die Rheinbrückenstraße. Auch die betroffenen Kleingartenanlagen sowie die Trabrennbahn Knielingen sind am Sonntag zwischen 9 und 12 Uhr nicht zugänglich, für die Dauer der Entschärfung dürfen sich weder Gärtner noch Besucher auf den Parzellen der Kleingartenanlage oder der Pferderennbahn aufhalten. Die Pächter der Anlagen wurden vorab informiert.

Erstmals im Einsatz sein werden Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Karlsruhe. Sie kümmern sich zusammen mit der Polizei darum, dass die Zufahrten und Zugänge zum betroffenen Gelände abgesichert sind. Auf den Waldwegen im Umfeld der Schutzzone informieren Polizeihundeführer Fußgänger, Jogger oder auch Radfahrer sowie Angler über den gesperrten Bereich.

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde auf dem Betriebshof West der Verkehrsbetriebe Karlsruhe an der Wikinger Straße gefunden. Die VBK planen auf ihrem Gelände die Errichtung eines Großteilelagers. Bei der Auswertung alter Luftbildaufnahmen hatte sich ein Verdacht auf einen Bombenfund ergeben, der sich nach Sichtung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bestätigte. Mit einem Gewicht von knapp 1 000 Kilogramm gehört die 2,7 Meter lange Bombe nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes zu den größten Bombenfunden, die dieser in den letzten 30 Jahren in Baden-Württemberg entschärft hat.